Feuer wütet in Anwesen des Schwabmünchener Bürgermeisters

Ein Großbrand zerstörte einen Teil des Anwesens von 1. Bürgermeister Lorenz Müller in der Leuthau. Stadel, Garage und ein Teil des Wohnhauses mussten abrerissen werden, um Schwelbrände zu verhindern.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Mai geriet ein Pferdestall in der Leuthau, einem Ortsteil von Schwabmünchen, in Brand. Betroffen ist das Anwesen des Ersten Bürgermeisters von Schwabmünchen, Lorenz Müller. Die Polizei vermutete zunächst, dass der Brand im Bereich des Stadels entstand und dann auf das Wohnanwesen, die Garage und die Stallungen übergriff.

Die untergestellten Pferde konnten aus dem brennenden Stall gerettet werden, wobei sich drei Personen eine Rauchgasivergiftung zuzogen und zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus kamen. Auch ein Feuerwehrmann musste im Krankenhaus Bobingen behandelt werden, da er durch einen herabstürzenden Balken verletzt wurde.
Zur Brandbekämpfung mussten Garage, Stall und Stadel abgerissen werden. Eingesetzt waren die Freiwillige Feuerwehr Schwabmünchen sowie der Ortsteile Klimmach, Birkach, Schwabegg und Mittelstetten. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 500.000 Euro geschätzt.
Das Anwesen von Bürgermeister Müller liegt abseits der Straße am Rand der Stauden. Am Nachmittag des nächsten Tags: Ein verbranntes Auto, verkohlte Balken, ein Hinweisschild auf einen Wasserrohrbruch und das schwer in Mitleidenschaft gezogene Wohnhaus zeugen von der nächtlichen Tragödie. Pferde schauen friedlich aus einer Hütte auf dem Grundstück.

Schuld war ein alter Porsche

Noch in der Nacht hatte die Kripo Augsburg Schwaben Nord die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen. Sie ging nicht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Auch Blitzschlag kam nicht in Frage, was am Brandherd zu erkennen sei. Bereits am Tag nach dem Unglück stand die Brandursache fest: Wie Siegried Hartmann von der Kripo Augsburg berichtet, war die Ursache ein technischer Defekt an einem alten Porsche, der auf dem Gelände abgestellt worden war.
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