Große Ehre für einen großen Schwabmünchner

Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller (links) und schwabmünchens neuer Ehrenbürger Karl Vogele

Schwabmünchen Die Gäste der Schwabmünchner Stadthalle glichen einem „Who is Who“ der Politiker der Region. Viele ehemalige Stadt- und Kreisräte waren ebenso zugegen wie der amtierende Landrat Martin Sailer, der ehemalige Landtagsabgeordnete Max Strehle, Jürgen Reichert (ehemaliger Bezirkstagspräsident), Langerringens Bürgermeister Konrad Dobler, die Schulleiter der Leonhard-Wagner-Schulen, Schwabmünchens Altbürgermeister Hans-Joachim Neumann und dessen Vorgänger, Altbürgermeister und Ehrenbürger Elmar Pfandzelter.

Grund für das Kommen dieser Gäste war Dr. Karl Vogele. Der Altlandrat wurde, nach einem einstimmigen Stadtratsbeschluss Schwabmünchens zum Ehrenbürger Schwabmünchens ernannt. Und das nicht ohne Grund. Der aus Langerringen stammende, aber schon seit Jahrzehnten in Schwabmünchen lebende Vogele war nicht nur in seinen 20 Jahren als Landrat eine treibende Kraft für den Süden und vor allem auch für Schwabmünchen und den Altlandkreis. Die Liste von Vogeles Errungenschaften ist lang, es fällt schwer, sich auf besondere zu fokussieren. Zwei hob Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller besonders hervor. Zum einen die Kernsanierung der Schwabmünchner Leonhard-Wagner-Schulen, die Karl Vogele „maßgeblich initiiert und vorangetrieben hat“, so Müller, zum Anderen die Fusion der Krankenhäuser in Bobingen und Schwabmünchen zu den Wertachkliniken. „Aus heutiger Sicht war dies eine wegweisende Entscheidung“, stellt Lorenz Müller fest. Dazu kommen viele weitere Projekte, sei es der Ausbau des Radwegnetzes oder der Bau der A30 als Zubringer zur B17. Letzteres ein Projekt, das Karl Vogele sehr am Herzen lag, wie er zugibt. „Schwabmünchen wurde beim Bau der B17 vergessen. Diese Straße war und ist wichtig für die Wirtschaft und die Menschen – nicht nur in Schwabmünchen“, so Schwabmünchens neuer Ehrenbürger. Karl Vogele ist auch im Ruhestand nicht inaktiv. So engagiert er sich im Schwabmünchner „Netzwerk Integration“. Weiterhin genießt der Altlandrat einen guten Ruf als Ratgeber, was auch sein Nachfolger Martin Sailer besätigt. „Er war und ist eine wichtige Persönlichkeit. Bei meinem Amtsantritt war er mir ein wichtiger Ratgeber und das ist er auch heute noch“, erklärt Sailer, der Vogele als „werteorientiert“ beschreibt.
Für Karl Vogele, der auch Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bayersichen Verdienstordens ist, bedeutet die Ernennung zum Schwabmünchner Ehrenbürger viel. „Für mich als Schwabmünchner ist das die höchste Ehrung, die mich stolz und dankbar macht“, so der „neue“ Ehrenbürger.
Die Ehrenbürgerwürde sei eine reine Anerkennung und mit keinerlei Sonderrechten oder Pflichten verbunden. „Ich weiß, dass Karl Vogele mittlerweile mehr im Haushalt hilft als früher. Auch als Ehrenbürger muss er das weiterhin tun. Das entbindet ihn nicht von seinen Pflichten“, scherzte Lorenz Müller.
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