Heilmittel für Mensch und Tier, für Haus und Garten - Lucia Bucher stellt EMa vor

Viele Tipps für die Gesundheit von Mensch und Tier und für gesunde Pflanzen gab Lucia Bucher aus Haunswies (2. von rechts) beim "Stammtisch plastikfrei".
 
Sie begeisterte die Besucher des Stammtischs für plastkfreies Leben: Lucia Bucher mit ihrem kurzweiligen Vortrag über EMa (aktive effektive Mikroorganismen)
Schwabmünchen

Beim „Stammtisch für plastikfreies Leben“ ging es diesmal um Gesundheit. Das Thema lautete "Effektive Mikroorganismen (EM) helfen Plastik sparen und helfen immer und jedem". Lucia Bucher vom Präventionscentrum Aichach hatte einige Flaschen, Pulver, Keramik-Pipes und Bälle für den Gartenteich mitgebracht, dazu viele Tipps und Geschichten. Sie nennt sich EM-Beraterin und Baum-Heilerin und war wegen der Rettung eines schwer geschädigten Ahorns schon im Fernsehen aufgetreten. Dreißig Personen füllten das Max-Stübchen im Hotel Deutschenbaur und lauschten den Ausführungen der Referentin. Der eine oder andere Besucher wusste über eigene Erfahrungen zu berichten oder suchte Hilfe in einem speziellen Fall. Zum Schluss erhielten alle ein kleines Fläschchen mit selbst hergestellter Fermentationsflüssigkeit, solange der Vorrat reichte.

Lucia Bucher war barfuß gekommen. Seit vier Jahren sei sie Barfußgängerin aus Überzeugung, auch bei Kälte und Schnee. Die Gangart sei ganz anders, sie spüre ihre Füße, den Druck, die Erdung. Bucher begann ihren Vortrag damit, dass sie aus einer Flasche jedem Anwesenden eine braune Flüssigkeit auf die Handfläche sprühte und meinte „Damit ihr ein Gefühl bekommt, was das ist“. Es handelte sich um pures EMa – aktive effektive Mikro-Organismen. Der Geruch erinnerte an Essig und hielt sich sehr lange. In der Flüssigkeit würden achtzig verschiedene Bakterien leben, die in jedem Bereich helfen. Aber man müsse sich Zeit nehmen bei der Herstellung.

Die Herstellung von EMa ist einfach und kostengünstig

Bucher erwähnte ihren Reitunfall vor dreizehn Jahren mit schweren Folgeschäden, vor allem am Kopf. Ein Heilpraktiker habe sie mit EM bekanntgemacht, es folgten mehrere Seminare und Vorträge in der Nähe von Bonn und im Allgäu. „Im Darm sitzt das Leben“, betonte sie, gerade da wirke EM. Die Herstellung von EMa sei kostengünstig und einfach: Man brauche die Urlösung EM 1 (3 Prozent), eine braune Flüssigkeit mit schlafenden Bakterien. Zur Vermehrung diene ein Fermenter aus Plastik, der mehrmals verwendet werde und mit einem Heizstab ausgestattet ist, 5 Prozent Zuckerrohr-Melasse als Nahrung für die schlafenden Bakterien und körperwarmes Wasser. Nach zehn Tagen sei die EMa fertig und ein halbes Jahr verwendbar. Anschließend eigne sich die Lösung zum Blumengießen oder gehöre in den Abfluss.

EM schafft ein gesundes Milieu

Bucher berichtete über zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: Nicht nur sie selbst sei wieder gesund geworden. Sie erzählte vom Hof ihrer Schwester und der Heilung eines Kalbs, das der Tierarzt bereits aufgegeben hatte. Auch Bäumen habe sie geholfen, wie dem Ahorn Julimi, dem „Baumfrevler“ die Rinde abgezogen hatten. Vom Eichenprozessionsspinner befallene Bäume habe sie behandelt, indem sie mit „Bokashi“ (Hühnermist, der mit Hilfe von Mikroorganismen fermentiert wird) die Feinwurzeln gestärkt habe. Bei den Landwirten im Chiemgau, die zu 50 Prozent EM-Bauern seien, rieche der Mist nicht mehr. Auch in der Pferdehaltung komme EM zum Zug. „In Österreich gibt es eine Gemeinde, die braucht keine Kläranlage mehr“, weiß Bucher. Schuhe besprühen, für ein Fußbad, sie putze auch alles mit EM, weil ein gesundes Milieu so manches Desinfektionsmittel erspare. Für den persönlichen Verzehr stellte sie das Nahrungsergänzungsmittel Emikosan oder ein Müsli vor, das das Gleichgewicht der Darmflora positiv beeinflusse.
Es gäbe EM-Bokashi Bälle für den Gartenteich – die die Fische gerne fressen, wie ein Gast erzählte. Malerfalbe werde mit einem Keramik-Pulver vermischt. Keramik-Pipes aus hochwertigem japanischem Ton gehören in Regen-Zisternen oder Gartenteiche, aber auch in Glaskrüge für Trinkwasser, wegen der Schwingungen. EM helfe beim Befall der Miniermotte bei Kastanien. Ein Besucher verwende EM schon mehrere Jahre. Er berichtete, dass er einen Ahorn in seiner Siedlung vom Mehltau befreit habe und so manchem Baum in der Nachbarschaft helfe. Eine Besucherin bat um Tipps für ihre Katze und so mancher Anwesende suchte Rat für den Garten. Bucher stellte ihre jahrelange Erfahrung zur Verfügung und verwies auf die Web-Site von EM: www.em-sued.de.
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