Im vierten Anlauf einen Platz gefunden

Im Bereich der Litfaßsäule soll nun eine Bushaltestelle entstehen.
Von Christian Kruppe
Schwabmünchen Drei Sitzungen benötigte der Schwabmünchner Stadtrat, um eine Mehrheit für den Sanierungsplan für den nächsten Bauabschnitt der Fuggerstraße zu finden. Eine Sitzung mehr brauchte es, um die gewünschte Bushaltestelle für die Verbindung von Augsburg nach Schwabmünchen endgültig zu verorten. Ursprünglich sollte sie vor einem Frisörsalon erstellt worden, was aber bei der Betreiberin auf wenig Gegenliebe stiess. Doch die Suche nach einem alternativen Standort erwies sich als schwer. Grund hierfür war auch der Umstand, dass auf dieser Strecke auch Gelenkbusse eingesetzt werden. Die benötigen eine Haltestelle von 24 Metern Länge. Daher sind die möglichen Flächen rar gesät. So fehlte vor dem Alten Rathaus der Platz. Andere ins Gespräch gebrachte Flächen scheiterten aus verschiedenen Gründen. Vor der Alten Apotheke war es auch nicht machbar, da sorgte der Höhenunterschied für Probleme. Ebenfalls angeregt wurde die Haltestelle vors aktuelle Rathaus zu legen. „Aber kaum war dies öffentlich, legten die dortigen Anwohner ihre Bedenken ein“, erklärt Bürgermeister Lorenz Müller. In der Sitzung zuvor wurde auch ein Halt in der Gartenstraße ins Gespräch gebracht. Doch den lehnte der AVV grundsätzlich ab. Letztendlich brachte Stadtbaumeister Stefan Michelfeit eine neue Variante ins Spiel. Die Haltestelle soll vom ursprünglichen angedachten Platz gut zwölf Meter auf der Fuggerstraße nach Süden, in Richtung Abzweig Frauenstraße, rücken. Dort sollte eigentlich ein kleiner Platz entstehen, daher war dies bislang kein Thema, da dort der hohe Gehsteig, der zum Einsteigen benötigt wird stört. So richtig glücklich waren viele der Räte mit dieser Lösung nicht, aber letztendlich wurde diese als einzig halbwegs umsetzbare Variante beschlossen.
Der am westlichen Ortsrand von Birkach geplante Mobilfunkmast rückt nicht weiter nach Süden. Bewohner aus Birkach, Klimmach und der Leuthau haben mehr als 200 Unterschriften gesammelt, um eine Verlegung des Standorts nach Süden zu erwirken, da der Mast in ihren Augen zu nah an der Bebauung entstehen soll. Mit Telefonica und der Telekom wollen zwei Netzbertreiber den Masten belegen, doch bei einer Standortänderung würde er für die Telekom uninteressant. Daher stimmte der Rat dem geplanten Standort rund 350 Meter westlich der Ortgrenze zu.
Ohne große Diskussion wurde die Planung des dritten Bauabschnitts der Sanierung des Schwabmünchner Friedhofs zugestimmt. Neu ist hierbei ein Zugang auf der Westseite, nahe der evangelischen Kirche. Zudem werden die Wege innerhalb des Friedhofes erneuert, dabei wird vor allem großer Wert auf die Barrierefreiheit gelegt.
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