Kleiner Verein stellt viel auf die Beine

Die Mitgliederversammlung der KOBEA fand im Biergarten statt. Teilgenommen hatten (von links) Gerhard Holzmann, Manuela Köhn, Helmut Kugelmann, Robert Hörwick, Karl Zerrle, Gisela Hörwick, Hans Nebauer, Sascha Killisberger und Helga Zinner.

Schwabmünchen Es waren nur wenige zur Mitgliederversammlung des Vereins KOBEA Kontaktgruppe Behindert und Aktiv erschienen, doch was Vorstandsmitglied Manuela Köhn über die Aktivitäten das Jahr über berichtete, war erstaunlich. Selbst in München sei man auf den Verein aufmerksam geworden wegen der inklusiven Zusammenarbeit der KOBEA mit dem Jugendzentrum Länz.

Gerhard Holzmann, einer der drei gleichberechtigten Vorstände der KOBEA, freute sich über die Anwesenheit von 2. Bürgermeister Hans Nebauer. So konnte er sich für die alljährliche große Spende der Stadt persönlich bedanken. Das Geld sei für das Schwimmen mit behinderten Menschen, das von Januar bis Juni und von August bis November stattfinde, gut angelegt. Pro Schwimmabend würden die Fahrer rund zweihundert Kilometer zurücklegen, um jeden, der teilnehmen möchte, auch abzuholen zu heimzubringen. Manuela Köhn berichtete von weiteren Veranstaltungen in 2017: die Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen (die Kosten seien durch Spenden abgedeckt worden), im Sommer viermal Boule-Spielen im Park, Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt Schwabmünchen, Grillfest mit Live-Musik im Länz, das monatliche Inklusive Dinner, Völkerball-Turnier, Weihnachtsbasteln und -Disco, im Winter Hallen-Boccia in der Grundschul-Turnhalle, Kicker-Turniere, Kino-Abend, Bergwanderung und die Teilnahme an Veranstaltungen des TSV. Als nächstes geplant sei am 28. Juli ein großes Inklusives Sommerfest im Jugendzentrum, gesponsert von der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Landes- und Bayerischem Jugendring.
Der dritte Vorstand der KOBEA, Helmut Kugelmann, regte an, bei der Planung des Hallenbads jemanden hinzuzuziehen, der die Bedürfnisse behinderter Menschen kenne. Nebauer versprach, dafür zu sorgen, dass Gerhard Holzmann für die Beratungen eine Einladung bekommt. Auch ein Trainingsfahrrad für Rollstuhlfahrer, das der TSV anschaffen müsste, hatte er befürwortet.
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