Neue Spitze gesucht

Nach nur einer Amtsperiode braucht die Werbegemeinschaft Schwabmünchen erneut eine neue Führung. Neben den beiden Vorsitzenden Michael Steger und Björn Wilbert treten auch Schatzmeister Michael Großmann und Schriftführer Franz Willer am März 2019 nicht mehr zur Verfügung. Damit sich die rund 130 Mitglieder der Werbegemeinschaft schon einmal Gedanken um mögliche Nachfolger können, hat sich die Vereinsführung entschlossen, dies so frühzeitig bekannt zu geben.
Zuvor hatte schon Alexandra Wilbert das Wort ergriffen und die Mitglieder zu mehr Teilhabe an den Aktionen aufgerufen. „Die Organisationsteams der Aktionstage können sich nur um den Rahmen kümmern. Die Geschäfte sind aber selbst in der Verantwortung, den Menschen zu zeigen, dass man da ist“, stellt sie klar. Hier war in der Vergangenheit nicht nur ihr aufgefallen, dass von Seiten der Geschäften an Tagen wie Weinfest oder Lichternacht durchaus mehr kommen könnte. „Es ist jeder eingeladen, sich zu engagieren. Gerne auch in den Organisationsteams“, ruft sie auf.
Wie es geht, zeigt Wilbert an Hand der LED-Ballon-Aktion zur Lichternacht auf. Die von der Werbegemeinschaft angeschafften Ballons können die Geschäfte erwerben und an ihre Kunden weitergeben. Ziel ist es, am Stadtplatz ein großes Lichtermeer zu erschaffen. „Da können alle mit anpacken. Die Händler nicht nur mit der Weitergabe der Ballons, schon beim Vorbereiten freuen wir uns über helfende Hände“, so Alexandra Wilbert.
Auch wenn die aktuelle Vorstandschaft im Frühjahr nicht mehr zur Verfügung steht, so sorgt sie dafür, dass den Nachfolgern ein gut bestelltes Feld übergeben werden kann. Dazu gehört neben einer Neuordnung der Budenpreise auch ein erhöhter Mitgliedsbeitrag. Dieser wurde seit der minimalen Anpassung zur Euro-Umstellung nur einmal erhöht. Doch die aktuell 170 Euro Jahresbeitrag reichen nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken, oder größere Anschaffungen zu tätigen. Schatzmeister Michael Großmann regte eine Erhöhung auf 250 Euro an, wohl wissend, dass dies ein sehr großer Sprung ist. „Das bringt aber Zukunftssicherheit. Eine Erhöhung auf 200 Euro ist das mindeste, damit zumindest der laufende Betrieb gedeckt ist“, erklärt er. Hans Grünthaler unterstützte die Vorstände. „Mit dem bisherigen Beitrag wird es für das Programm nicht mehr reichen“, stellt er fest. Ferdinand Schärdinger regte ein Staffelung der Preise an, die auch Härtefälle beachtet. Am Ende einigte sich die Versammlung auf einen neuen Beitrag von 220 Euro. Auch die Überlegungen zu einem gesonderte Werbebudget fanden Gehör. „Frühlibgsfest, der Michaelimarkt oder das Weinfest brauchen da wenig Werbung, aber die verkaufsoffenen Samstage vor Weihnachten hätten dies nötig“, befindet Hans Grünthaler. „Dafür würde es sich lohnen, in Zeitung und Radio darauf aufmerksam zu machen“, ergänzt er.
Auf eine positive Grundstimmung stieß Björn Wilbert mit der Idee, die Weihnachtsaktion mit einer großen Verlosung zu begleiten. Als Hauptpreis wäre hier sogar ein Kleinwagen möglich. Die Versammlung beauftragte ihn, bis zur Frühjahrsversammlung ein Konzept zu erstellen.
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