Schwabmünchen: Kleiner Verein mit großem Programm

Die bisherigen Vorstände der KOBEA wurden einstimmig wiedergewählt: Gerhard Holzmann, Helmut Kugelmann, Manuela Köhn (von links).
Schwabmünchen Im schattigen Biergarten trafen sich die Mitglieder der KOBEA Kontaktgruppe Behindert und Aktiv zu ihrer Mitgliederversammlung. Bei den Neuwahlen wurden die bisherigen Amtsträger bestätigt. Gleichberechtigte Vorstände bleiben Manuela Köhn, Gerhard Holzmann und Helmut Kugelmann, Kassenprüfer sind weiterhin Gisela Vogele und Ingrid Küchle.
Vorstandsmitglied Manuela Köhn begann gleich mit ihrem Tätigkeitsbericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Zunächst bemerkte Köhn, dass die Wanderausstellung „Miteinander“, die am 4. Juli 2018 in der Filiale der Kreissparkasse in Schwabmünchen eröffnet worden war, vor allem als politische Veranstaltung wahrgenommen wurde. Nur wenig Betroffene seien anwesend gewesen, Kritik konnte nicht angebracht werden, da an der dafür vorgesehenen Tafel kein einziger Stift zu gebrauchen war.
Die KOBEA habe in Sachen Inklusion einiges geleistet: das Völkerballturnier mit vielen Jugendlichen des TSV und ein großes inklusives Sommerfest im U_Turn mit einhundertzwanzig Besuchern (gesponsert von „Aktion Mensch“). Auch am Ferienprogramm der Stadt Schwabmünchen beteiligte sich der Verein, achtundfünfzig Kindern machten mit. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung erzählte Gerhard Holzmann: ein krebskranker Junge, sieben Jahre alt, durfte allein die Straßenbahn fahren und freute sich riesig. Weitere Aktionen waren Boule spielen im Park im Sommer, ab Herbst Hallen-Boccia in der Grundschule Schwabmünchen. Traditionell zwei Schwimmkurse im Jahr fanden im Schwimmbad in Kauferring statt, zweimal die Woche mit jeweils acht Frauen und Männern mit Behinderung, die nach dem Schwimmen nachhause gefahren wurden. In diesem Zusammenhang bedankte sich Holzmann für den großzügigen Zuschuss der Stadt Schwabmünchen bei Dritter Bürgermeisterin Christa Courvoisier, da ohne den Zuschuss kein Schwimmen stattfinden könne. Im Oktober spielte die inklusive Band „Route Rockers“ im Jugendzentrum, ebenfalls gesponsert von der Aktion Mensch. Nahezu jeden Monat fand das inklusive Dinner statt, viermal im Jahr mit zusätzlichen Aktionen wie das Kicker-Turnier. Die Beliebtheit des Bastelns vor Ostern und Weihnachten (44 bis 46 Teilnehmer) brachte Köhn an ihre Grenzen, da das Material vorbereitet werden muss und die Räume im evangelischen Gemeindehaus zu klein werden. Weihnachts- und Faschings-Disco fanden wie jedes Jahr im Jugendzentrum statt. Im September sei eine Bergwanderung für behinderte und nichtbehinderte Menschen geplant.
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