Weinfest freut Besucher und Einzelhändler

Der Blick von Kirchvorplatz zeigt die Menschenmengen, die durch die Straßen schlenderten.
 
Ein Glas Wein, eine Zigarette, eine Tasse Kaffee und der Musik lauschen - das ist Weinfest in Schwabmünchen.

Schwabmünchen Menschenmassen, darunter viele Familien, schlenderten durch das Zentrum Schwabmünchens. Die Geschäfte in der Fugger- und der Luitpoldstraße freuten sich über die vielen Kunden, die sich bis zum Abend umschauten und einkauften. Für Kinder war einiges geboten; die Erwachsenen konnten zu einem Gläschen Wein süße und herzhafte Leckereien genießen. Zwei einheimische Bands sorgten für die musikalische Unterhaltung

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Das Wetter, das am Morgen noch nach Glühwein ausgesehen hatte, ließ nichts zu wünschen übrig. Sorgte im Vorjahr ein kalter Wind für Unmut, strahlte die Sonne den ganzen Nachmittag und lockte die Menschen ins Freie. Vom Federweißen über Rosé-, Rot und Weißweinen wurde so mancher gute Tropfen probiert. Die meisten Stände befanden sich auf dem Platz der Neuen Mitte: Zwei Weinhändler (Firma Kurzweil aus Langenneufnach und „Wein und Feinkost Barrique“ aus Bobingen) sowie die Firma Marktkauf mit Weinen aus Österreich und Württemberg und die „Freunde von Giromagny“. Unter den vielen Geschäften und Verkaufsständen, die Wein anboten, war auch die Katholische Kirchenstiftung, die Stifterwein zugunsten der Renovierung der Heiligen Stätten in Schwabmünchen verkaufte. Der Weltladen hatte einen Pavillon aufgebaut und Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaft, Peter Mayer, beriet die Besucher fachkundig. Aber auch Hochprozentiges und Cocktails wurden angeboten.
Hungrig brauchte niemand nachhause gehen. Die Leberkäsesemmeln der Firma Keck dufteten beim Vorübergehen.Der Verschönerungsverein weihte seinen Grill ein mit „drei Nürnberger Würstchen in der Semmel“. Es gab Käsekartoffeln und Raclette-Brot, Kraut- und Kässpatzen, Spiralkartoffeln mit und ohne Wurst, immer wieder mal Flammkuchen, frittierten Zwiebeln (wie beim Singoldsand-Festival) und jede Menge Süßes. Neu war der pinkfarbene Stand neben dem Stadtbrunnen mit „Dutch Poffertjes“ (zehn Pancakes mit süßem Belag). Baumstriezel, Crêpes, heiße Waffeln, aber auch Reiberdatschi und Kaiserschmarren stillten den süßen Hunger. Kaffee und Kuchen wurden von den Cafés und Vereinen angeboten.
Für Familien war einiges geboten: Im Norden der für den Verkehr gesperrten Zone stand ein kunterbuntes „Kleines Traumkarussell“, daneben wurde Zuckerwatte und so manche andere Süßigkeit verkauft. Ein paar Meter weiter drängten sich die Kinder beim Kinderschminken der Tierfreunde Schwabmünchen. Auf dem Platz der Neuen Mitte spielten Grundschulkinder der Arbeitsgruppe „Französisch“ das Märchen von der Rübe – hier Karotte - und zeigten dabei, dass sie schon gut auf Französisch zählen können. Daneben hatten die Kleinen die Möglichkeit, sich in der blauen Hüpfburg von „Adventure Rapis“ auszutoben. Gehüpft werden konnte auch bei der „Reisewelt 24“. Das Nostalgie-Karussell stand wieder unterhalb des Schrannenplatzes.
THW und Johanniter waren vertreten. Beim Kauf des Schwabmünchner Adventskalenders konnte man etwas gewinnen und spendete gleichzeitig für soziale Organisationen. Drei Autohäuser stellten ihre Fahrzeuge aus. Die Band „Road to Munich“ (Karlheinz Hornung und Tina Wörle) spielte am südlichen Ende der Luitpoldstraße, in der Neuen Mitte traten traditionell „Graustich“ (Brüder Becht) auf und unterhielten die Festbesucher an den Biertischen.
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