Ein musikalisches Geschenk der FW

Sie genossen das Jazz-Frühstück im Freien: Dritte Bürgermeisterin Christa Courvoisier, Frank Weiher mit Sohn und Dr. Fabian Mehring (alle Freie Wähler) und die Musiker Karlheinz Hornung (Vorsitzender der FW Schwabmünchen), Dennis Wendel und Klaus Dallmeier. Auf dem Foto fehlt der Schlagzeuger Andy Winter.
 
Sie sorgten dür gute Laune beim Jazz-Frühstück der FW auf dem Schrannenplatz in Schwabmünchen: Karlheinz Hornung (Gitarre, Gesang), Dennis Wendel (Bass), Klaus Dallmeier (Trompete) und Andy Winter (Schlagzeug).
Schwabmünchen

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich die Freien Wähler (FW) Schwabmünchen und zahlreiche Besucher zum dritten Jazz-Frühstück vor dem Schrannencafé. Landtagskandidat und Kreistagsfraktionschef Dr. Fabian Mehring stellte sein Programm für die kommenden Wahlen vor. Hochklassige Musiker, allen voran der Vorsitzende der FW Schwabmünchen, Karlheinz Hornung, beschenkten die Gäste mit Jazz-Standards. Immer wieder erklangen Soli, und die über fünfzig Besucher genossen die Atmosphäre am späten Sonntagvormittag beim Frühstück, Steak-Semmel oder Würstchen oder einem erfrischenden Getränk.

Dr. Mehring nutzte die Gelegenheit, um seine Ziele für die regionale Politik zu erläutern und um Vertrauen bei den nahenden Landtagswahlen zu werben. Dabei erneuerte er seine Forderung nach einer schnellstmöglichen Wiedereröffnung der Geburtshilfe in der Schwabmünchner Wertach-Klinik und dankte der anwesenden Dritten Bürgermeisterin Christa Courvoisier für ihr federführendes Engagement zugunsten eines diesbezüglichen Konzepts. Außerdem forderte der FW- Politiker unter dem Applaus seiner Zuhörer eine „echte Verkehrswende“ in der Region. „Dazu brauchen wir endlich die längst versprochene Infrastruktur wie die dritten Gleise und die Staudenbahn“, so Dr. Mehring. Als weiteres Thema sprach er gegen Flächenverbrauch durch Logistik-Unternehmen aus und forderte stattdessen eine Stärkung des heimischen Handwerks und des Mittelstands. Schließlich warb Dr. Mehring abschließend dafür, bei der Vertretung der Region im Landesparlament „die schwäbische Zurückhaltung“ abzulegen und selbstbewusster aufzutreten. Er forderte den Einstieg des Freistaats bei Messe und AVV in Analogie zu den beiden anderen bayerischen Metropolregionen.
Wie Karlheinz Hornung versicherte, waren noch nie so viele Besucher zum Jazz-Frühstück der FW erschienen wie in diesem Jahr. Die Zahl der Gäste überforderte denn auch die einzige Bedienung, die alle Hände voll zu tun hatte. Hornung, Gitarrist, Komponist und Sänger und in zahlreichen Musik-Richtungen zuhause (Jazz, Blues, Pop-Musik, Irish Folk, Swing, Dixie - mit Fidel-Tunes tritt er auf Mittelalterfesten auf), hatte für diese Veranstaltung einen Musikerkollegen eingeladen, mit dem er vor vierzig Jahren zusammengespielt hatte: Trompeter Klaus Dallmeir (Berlin/Wertingen). Dieser lebte viele Jahre in Berlin und tritt unter anderen mit der Popgruppe "Rosenstolz" auf. Hornungs Sohn Dennis Wendel (Mitglied der Schwabmünchner Band Accustic Revolution) spielte beim Jazz-Frühstück am Bass, am Schlagzeug saß Andy Winter aus Langerringen.
Den Musikern sah man die Freude am Musizieren an. Aufgrund des Termins am Sonntagvormittag durfte sich der Sänger mehrmals nicht von den Kirchenglocken aus dem Konzept bringen lassen. Die Gruppe spielte meinst bekannte Jazz-Standards wie „Girl von Ipanema“ oder Stücke von Sting („English Man in New York“ und „Fields of Gold“), aber auch von Eric Clapton oder Fats Domino. Begeistert Befall klatschte das Publikum bei den zahlreichen Soli („What a Wonderful World“ von Louis Armstrong, Solisten Andy Winter und Klaus Dallmeir oder bei „Autumn Leaves“, Musik Joseph Kosma, Solist Dennis Wendel). Hornung versprach ein weiteres Jazz-Frühstück im nächsten Jahr.
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