Nächster Halt Solnhofen

Auf Besichtigungstour durch die Solnhofer Portland Zementwerke. Foto: pm


Dem Landtagsabgeordneten Manuel Westphal ist es wichtig, vor Ort in den Stimmkreiskommunen zu erfahren, welche Themen gerade anliegen und die kommunalen Vertreter beschäftigen. Aus diesem Grund besucht er über das ganze Jahr verteilt die stimmkreiszugehörigen Städte und Gemeinden. Auch der Gemeinde Solnhofen hat Westphal einen Besuch abgestattet.

Bürgermeister Manfred Schneider begrüßte zusammen mit dem zweiten Bürgermeister Joachim Schröter sowie dem Gemeinderat Sebastian Münch den Landtagsabgeordneten in Solnhofen. Zum Termin begleitete den Abgeordneten die Schülerin des Simon-Marius-Gymnasiums in Gunzenhausen Viktoria Cichocka aus Röckingen. Die Elftklässlerin hat an der Aktion "Boss für einen Tag" der Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen teilgenommen und den Abgeordneten einen Tag lang über die Schultern geschaut.

Das Programm startete mit der Besichtigung der Solnhofer Portland Zementwerke. Seniorchef Dr. Michael Bücker sowie Geschäftsführer Lars Bücker freuten sich, dem Stimmkreisabgeordneten und den Gemeindevertretern ihr Unternehmen präsentieren zu können. Bei einer kurzen Gesprächsrunde zu Beginn der Besichtigung stellte Dr. Bücker das Unternehmen vor und erörterte mit dem Abgeordneten aktuelle politische Themen. Im Anschluss daran ging es, ausgerüstet mit Schutzhelm und Warnweste, direkt in das Zementwerk. Geschäftsführer Hans Peter Grimm sowie Werksleiter Uwe Schneider führten die Gruppe durch das Werk und erklärten die einzelnen Prozesse der Zementherstellung.

Das Zementwerk ist regional der wichtigste Baustoffhersteller, das Einzugsgebiet reicht von Nürnberg bis München. Sowohl Bürofachkräfte als auch Schlosser und Elektriker werden im Unternehmen ausgebildet. Das Zementwerk gehört zur Solnhofer Holding, die verschiedene Firmen im Naturstein und Betonbereich vereint.

"Wir sind froh und dankbar, dass wir einen so großen Arbeitgeber hier vor Ort in der Gemeinde haben. Die Familie Bücker unterstützt die Gemeinde nicht nur mit ihrer Gewerbesteuer, sondern hat immer ein offenes Ohr für Spenden an das Museum, die Feuerwehr oder soziale Einrichtungen!", verdeutlichte Bürgermeister Manfred Schneider.

Nach der interessanten Führung im Zementwerk konnten die Gemeindevertreter mit dem Abgeordneten noch verschiedene aktuelle Themen im Rathaus erörtern. So soll im Frühjahr 2019 mit der Erweiterung des Kindergartens begonnen werden. Die Gemeinde wird für diese Maßnahme Mittel aus dem 4. Sonderinvestitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020" beantragen.

"Das Besondere: Das Programm ermöglicht die Förderung von Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich an Bundesmitteln bereit, die der Freistaat in voller Höhe an die Kommunen weitergibt. Das bedeutet eine Verstärkung der Förderung im kommunalen Finanzausgleich in Höhe von 35 Prozent der zuweisungsfähigen Ausgaben", erklärte Westphal im Gespräch.

Auch das örtliche Museum sowie die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung wurden diskutiert. Westphal bekräftigt: "Nach unserem Beschluss während der Klausurtagung in Kloster Banz die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen, heißt es nun einen durchdachten Gesetzesentwurf vorzulegen, der sowohl die zukünftige Finanzierung als auch den Umgang mit laufenden Verfahren berücksichtigt."

Abschließend bedankte sich Westphal bei Bürgermeister Schneider für die gute Zusammenarbeit und betonte: "Egal, ob ich während meiner Gemeindebesuche Unternehmen oder kommunale Einrichtungen besichtige, immer wieder lerne ich neue, interessante Projekte kennen, die unsere Region besonders voranbringen und auszeichnen. Themen und Anliegen, die mir bei diesen Besuchen vorgetragen werden, kann ich aktiv in meine Arbeit im Landtag einbringen." (pm)
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