Rüstzeug für eine erfolgreiche Berufslaufbahn erhalten

Die Nachwuchskräfte mit Reinhard Siegert (l.), Robert Böhm (zweiter von links), Ralph Edelhäußer und Gerhard Paul (beide hinten on links). (Foto: pm)

Ein wichtiger Tag für 16 junge Menschen aus der Region war es, als Sie den Abschluss der erfolgreich absolvierten Ausbildung in einer Freisprechungsfeier mit ihren Familien zusammen feiern konnten. Michael Maurer aus Spalt-Theilenberg als Prüfungsbester und der Ausbildungsbetrieb Johannes Menzel aus Spalt wurden mit einen vergoldeten Pflasterstein ausgezeichnet.

Sechs Bäcker und eine Bäckerin, sechs Fachverkäuferinnen und drei Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei, wurden drei Jahre in Handwerksbetrieben und der Berufsschule ausgebildet, so Obermeister Gerhard Paul. Er dankte den Eltern, aber auch den Ausbildungsbetrieben, die in der Ausbildungszeit den jungen Menschen das erforderliche Rüstzeug für eine erfolgreiche Berufslaufbahn mit auf den Weg gegeben hätten. „In kaum einem anderen Wirtschaftsbereich sei man so nah am Kunden und könne schnell eigene Teilprojekte übernehmen und teilweise eigenverantwortlich arbeiten, so der Obermeister.

Lob erhielten die neuen Fachkräfte von Stellvertretendem Kreishandwerksmeister Reinhard Siegert für ihre Entscheidung, im Handwerk eine Lehre zu absolvieren. „Für viele junge Leute ist eine Ausbildung in der Industrie verlockend. Sie haben sich richtig entschieden, denn das Handwerk gewinnt an Bedeutung, individuelle Leistungen, handwerklich gefertigte Lebensmittel im Einklang mit der Natur, das ist es, was die Leute wollen. Wir brauchen junge Talente, die einen Sinn in ihrer Arbeit sehen und ich kann euch aus eigener Überzeugung nur sagen, es gibt nichts schöneres als mit eigenen Händen täglich etwas sinnvolles zu erschaffen“ gab ihnen Siegert zum Ende seiner Ansprache mit auf den Weg.

Auch 1. Bürgermeister Ralph Edelhäußer schlug ein seinem Grußwort in dieselbe Kerbe. Er gratulierte zur Berufswahl und dem erfolgreichen Abschluss und bat darum, dem erlernten Handwerk treu zu bleiben und auch nach einigen Jahren die Klassenkameraden nicht zu vergessen und zusammenzuhalten.

Das mit der dem Abschluss der Lehre noch lange nicht Schluss mit dem Lernen ist, darauf verwies Stellvertretender Schulleiter Robert Böhm, der auch dazu riet, das Lernen nicht als Last, sondern als Entwicklungschance zu begreifen. „Dem Bäckerhand wünsche ich noch mehr Verbraucher, die qualitativ hochwertige, regionale Produkte zu schätzen wissen, schloss Böhm sein Grußwort.

Im Anschluss übergaben Stellvertretender Kreishandwerksmeister Reinhard Siegert, Obermeister Gerhard Paul und Geschäftsführer Sebastian Dörr die Gesellenbriefe und zeichneten den Prüfungsbesten, Michael Maurer, Spalt-Theilenberg, Ausbildungsbetrieb Johannes Menzel, Spalt, mit einen vergoldeten Pflasterstein aus. (pm)
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