„Das Unbekannte und sein Lockruf“

Die Ausstellung „Das Unbekannte und sein Lockruf“ eröffnete 2. Bürgermeister Michael Smischek mit der Künstlerin Gisela Frank im Stadtberger Rathaus-Foyer. Foto: Kulturamt Stadtbergen

AUSSTELLUNG/ Die Künstlerin Gisela Frank stellt bis 23. November ihre Bilder im Rathaus-Foyer Stadtbergen aus. Motor für ihr Schaffen sind Wahrnehmungen, die sie berühren.

Stadtbergen. Im Namen der Stadt Stadtbergen und des Hausherrn Ersten Bürgermeister Paul Metz begrüßte 2. Bürgermeister Michael Smischek die vielen kunstinteressierten Gäste anlässlich der Ausstellungseröffnung „Das Unbekannte und sein Lockruf“ der Künstlerin Gisela Frank im Rathaus-Foyer der Stadt Stadtbergen. Sein besonders herzlicher Gruß galt neben der Hauptperson des Abends, der Künstlerin Gisela Frank, auch der Laudatorin Dr. Sylvia Jäkel. Vor etwa 20 Jahren knüpfte die Künstlerin erste Kontakte zu Stadtbergen. Hier erhielt sie das erste künstlerische Rüstzeug mit auf den Weg. „Es war niemand geringes als unsere städtische Kunstbeauftragte Brigitte Heintze in deren Atelier, im Oberen Stadtweg, nur wenige Meter entfernt, Sie in die Lehre gingen. An vielen Donnerstagsvormittagen scharte sich eine Gruppe von sechs bis acht Personen um Brigitte Heintze, um sich von ihr in den vielen unterschiedlichen Techniken der Malerei und des Drucks ausbilden zu lassen. Brigitte Heintze wurde nicht müde, ihren Schülern die sehr spannenden Möglichkeiten des "Kunstschaffens" zu vermitteln“, hob Smischek heraus. Gisela Frank sagt selbst, dass sie noch heute von dieser hervorragenden Ausbildung profitiert. 2001 zeigte sie erstmals ihre Werke in einer Gruppenausstellung im Rathausfoyer Stadtbergen.
Gisela Frank wurde in Rostock geboren. Seit 1995 setzt sie sich intensiv mit der Bildenden Kunst auseinander. Zur künstlerischen Aus- und Weiterbildung gehörte die regelmäßige Teilnahme an Kursen und Workshops namhafter Künstler, u.a. der Meisterkurs „Großformatiges Malen“ bei Prof. Manfred Vogel an der Sommerakademie in Kloster Irsee, oder bei Peter Casagrande an der Kunstakademie Bad Reichenhall.
Seit 2007 ist Gisela Frank als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre Schwerpunkte sind: Zeichnung, plastisches Gestalten, Druckgrafik, Acrylmalerei.
Sie ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Schwaben Nord und Augsburg und in der Künstlervereinigung "Die Ecke“, erhielt 2017 den Förderpreis der Kreissparkasse Augsburg, 2012 den Kunstpreis der Stadt Krumbach und ebenfalls 2012 den 2. Preis des Kunstpreises des Landkreises Günzburg. Sie war an vielen Ausstellungen beteiligt und hatte viele Einzelausstellungen.
Die Künstlerin sagt über ihre Arbeiten: „Motor für mein Schaffen sind Wahrnehmungen, die etwas in mir anstoßen. Ich schöpfe aus meinen Gedanken, Gefühlen, aus Erlebtem“. Die im Rathaus Stadtbergen gezeigten Arbeiten sind stark von der Linie geprägt. Mal in Zeichnungen mit kräftigem Strich, mal filigran aus Draht geformt oder als Monotypie im gestischen Rhythmus. Radierungen zeigen ebenfalls Linien in Aquatinta- oder Kaltnadeltechnik. Die Objekte bestehen vorwiegend aus Papier und Leim und variieren in Gestaltung und Größe. Sie entstehen ohne Entwurf, wobei bei der Erarbeitung des Öfteren verworfen, abgetrennt und wieder neu aufgebaut wird. (si)
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