Der neue Wächter von Stadtbergen

Der neue Wächter für Stadtbergen steht bereit von Bildhauer Clemens Brocker. Zusammen bei der offiziellen Einweihungsfeier mit Sängerin Tina Schüssler und Kabarettist Silvano Tuiach
Stadtbergen: Wächter |

Stadtbergen weihte mit dem 1. Bürgermeister Paulus Metz eine ganz besondere Skulptur mit großer Bedeutung für die Stadt ein. Der Wächter von Bildhauer Clemens Brocker stehen an der Panzerstraße.

Den „Wächter“ hat Clemens Brocker mit der Kettensäge bearbeitet. Zudem versinnbildlicht das Kunstwerk den dreigeteilten Slogan „natürlich - nah - dran“ der Stadt. Hierfür stehen auch die drei Figuren für Deuringen, Leitershofen und Stadtbergen. Die Skulptur „Wächter“ symbolisiert das kommunale Leben und die Zusammengehörigkeit hier vor Ort“, erklärte der international bekannte Künstler bei der offiziellen Einweihungsfeier im Kreisverkehr an der Panzerstrasse.

Verwurzelt mit Stadtbergen

Brocker wurde in München geboren, lebte über 15 Jahre in Stadtbergen und bringt sich immer noch aktiv im TSG Stadtbergen Sportverein mit seiner Lebenspartnerin Tina Schüssler ein, denn Beide sind tief mit der Stadt Stadtbergen verwurzelt. Die Skulptur entstand in 4 Tagen auf dem Stadtberger Stadtfest zum 10-jährigem Stadtjubiläum. Brocker stand mit seiner Kettensäge auf dem Sportplatz, bearbeitete den Holzstamm, sägte, sägte und sägte, begleitet von großem Interesse bei Besucher und Gäste. Es war ein absolutes Highlight.

Ein echter Brocker

Clemens Brocker richtete bei seiner Einweihungsrede an die zahlreich erschienenen Gäste noch einige Worte: „Der Wächter, drei ineinanderverschlungene Menschen symbolisieren Zusammengehörigkeit - Familie. Es ist aber kein aggressiver Soldat, sondern beschützend gemeint. Die Skulptur soll über den Ort wachen, so wie es die Menschen im kommunalen Zusammenleben tun. Die Umwelt darf ihren Einfluss darauf haben, es darf sich verändern. Die Figur wurde aus dem Stamm einer etwa einhundertjährigen heimischen Eiche aus dem Deuringer Wald gefertigt. Der Wächter besteht aus Hartholz, es ist ein massives Werk. Das ist ein Zeichen für die Stabilität der Gemeinschaft!“

Bürgermeister Paulus Metz freute sich sehr über die präsente Kunst. „Ein echter Brocker in Stadtbergen“, sagte er stolz, dann schüttelte er kräftig die Sektflasche und lies den Korken knallen. Der Sekt spritze in einer hohen Fontäne über die 3,5 Meter hohe Skulptur und es wurde noch lange mit allen anwesenden Gästen in Stadtbergen gefeiert. Unter den Ehrengästen war auch der „Geisterfahrer“ Kabarettist Silvano Tuiach. Kulturamtsleiter Christoph Schmid zeigte noch eine Filmdokumentation von Tina Schüssler und der Kommune über die Entstehung der Wächter.

Hier geht’s zum Film:

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.