Kunterbunt beklebter Aktion-Hoffnung-Container vor dem Exerzitienhaus

Norbert Streit, Direktor des Exerzitienhauses Leitershofen freut sich über das gelungene Kunstprojekt der Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums, die aus dem Altkleider-Container der „Aktion Hoffnung“ durch farbenfrohe Bilder, die auch zum Nachdenken anregen, ein Kunstobjekt machten. Foto: Ingrid Strohmayr
Leitershofen. Seit wenigen Tagen steht der mit bunt bemalten Kinder- und Jugendbildern beklebte Aktion-Hoffnung-Container beim Parkplatz des Exerzitienhauses in Leitershofen. „Anlass für das Angebot an die Aktion Hoffnung zur Aufstellung eines Altkleider-Containers vor unserem Haus war ein Zeitungsbericht im Herbst letzten Jahres in der Augsburger Allgemeinen, dass die Stadt Augsburg die bisherigen Standortverträge kündigen wird und die Aktion Hoffnung nach neuen Partnern sucht.
Daraufhin habe ich bei einer Begegnung mit Gregor Uhl, dem zwischenzeitlich verstorbenen Geschäftsführer der Aktion Hoffnung, in der Adventszeit das Aufstellen eines Containers angeboten und abgesprochen. Der Idee der „Aktion Hoffnung“, den Sammelcontainer mit selbst gestalteten Folien bekleben und ihm so einen „individuellen“ Schmuck verleihen, kamen wir gerne nach“, sagt Norbert Streit, Direktor des Exerzitienhauses Leitershofen.
In den Schülerinnen des Maria-Wards-Gymnasiums Augsburg wurde der geeignete Partner zur Umsetzung des individuellen „Kunst-Projektes“ gefunden. Unter Koordination von Sr. Katharina Holzmann CJ , die regelmäßig mit ihren Schülerinnen das Exerzitienhaus zu ein-und zweitägigen Besinnungstagen besucht, bekam der Container in der Krippackerstraße jetzt eine „individuelle und besondere Note“ und lädt zum Befüllen ein. So setzten sich die Schülerinnen mit dem Thema „Kinderrechte“ intensiv auseinander und dokumentieren mit eindrucksvollen, farbenfrohen Bildern den Schutz vor Gewalt, Drogen, Missbrauch und Ausbeutung oder nahmen sich künstlerisch der Materie Umwelt, Bildung, Identität und Freiheit und Wahrheit an. (si)



 
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