Lasst uns gemeinsam das Europa von morgen bauen!

30 Jahre Städtepartnerschaft mit Brie-Comte-Robert. Über die Geburtstagstorte freuen sich von links: Horst Brunner, Chantal Louise-Adèle, Jean Laviolette, Erster Bürgermeister Paul Metz, Ehrenbürgerin Andrée Touboul und Astrid Flagner. Fotos: Ingrid Strohmayr
 
Mit dem "ESC" unterhielt Cash-n-Go die Gäste des Festabends brillant.

STÄDTEPARTNERSCHAFT/ Mit einem viertägigen Freundschaftsfest feierten die Stadtberger das Jubiläum der 30jährigen Partnerschaft mit Brie-Comte-Robert in Frankreich.

Ingrid Strohmayr

Nur ein paar Tage nach dem Stadtfest stand für die Bürger und ihre Gäste aus den Partnerstädten ein weiteres Highlight an: Die Stadt und der Partnerschaftsverein feierten mit einem bunten Jubiläumsprogramm das 30-jährige Gründungsfest der Verschwisterung mit dem französischen Brie-Comte-Robert.
Bereits am Donnerstagabend wurden die französischen Gäste, die Stadtberger Gastfamilien, aber auch Delegationen aus den weiteren Partnerstädten Olbernhau und Bagnolo Mella wie auch dem befreundeten Litvinov von Erstem Bürgermeister Paul Metz im Sitzungssaal des Rathauses empfangen. Ein ebenso herzliches, musikalisches Willkommen richtete der Männerchor Stadtbergen an die Festgäste. Unter ihnen waren Bürgermeister Jean Laviolette, Chantal -Louise-Adèle, stellvertretende Bürgermeisterin und Verantwortliche für die „Relations Internationales“, zahlreiche weitere Vertreter der Stadt Brie-Comte-Robert, aber auch Andrée Touboul, Stadtbergens Ehrenbürgerin.
Mit rund 200 geladenen Gästen fand im festlich dekorierten Bürgersaal bei einem erlesenen Menü der offizielle, stimmungsvolle Festakt, musikalisch von der A-Capella-Formation Cash-n-Go und der Band „Star People“ umrahmt, statt. Horst Brunner „Papa de Jumelage“ ließ 30 Jahre „Jumelage“ eindrucksvoll Revue passieren und öffnete sein umfangreiches Filmarchiv. Der Auftritt der SCHUHberger deuPLATTLER sorgte wiederum für wahre Beifallsstürme seitens der Gäste und Gastgeber. Als weitere Überraschung gab es ein sensationelles, stimmungsvolles Musikfeuerwerk zu klassischen Weisen, wie eine überdimensionale Geburtstagstorte. Für eine gelungene Bereicherung der deutsch-französischen Freundschaft sorgten fünf Feuerwehrmänner aus „Brie“ die den Stadtberger, Leitershofer und Deuringer Kameraden blitzblank polierte „Gold“- Helme und weitere Erinnerungsgeschenke fröhlich übergaben. Bereits im Vorfeld gab es für sie ein großes Besichtigungsprogramm, um die Arbeit, Fuhrpark und technische Ausrüstung der drei Ortsteilwehren kennen zu lernen
In seiner Festrede betonte Erster Bürgermeister Paul Metz, dass die Verbrüderung (Jumelage) der beiden Städte und der seit 30 Jahren ausdauernde Austausch und die Verbindung beider Orte reiche Frucht getragen haben. Unzählige Freundschaften, sogar zwei Ehen entstanden. „Sie bilden einen der Meilensteine der Aussöhnung unserer beiden Völker Deutschland und Frankreich, wie er kurz nach dem Krieg kaum vorstellbar war“. Amtskollege Jean Laviolette aus Brie-Comte-Robert hob freudig heraus: „Mit kleinen Schritten, ganz behutsam haben wir Europa aufleben lassen, wir haben uns gegenseitig bereichert, Jugendliche auf ihrem Weg begleitet, den Anderen kennen zu lernen und kulturelle Unterschiede zu entdecken. Wir, die Bürger dieser Welt, haben den Sinn für Bürgerschaft entwickelt, Grenzen geöffnet und der Gedanke, den Geist des Einen und Anderen geöffnet, das gefällt mir besonders gut.“
Astrid Flagner, Vorsitzende des PaVe appellierte an die Festgäste, dass der seit 30 Jahren eingeschlagene, gemeinsame Weg weiter gegangen werden muss mit dem Ziel, den Partnerschaftsgedanken, das Miteinander, die Freundschaft nun in der Jugend zu verankern und der Krise, die in der europäischen Idee steckt, wenigstens als kleiner Mosaikstein auf kommunaler Ebene entgegen zu wirken. Ihr großer Dank galt Chantal Louise-Adéle, stellvertretende Bürgermeisterin und Verantwortliche für die Städtepartnerschaften, den PaVe-Vorsitzenden Friedbert Philipp (Olbernhau), Faustino Rossetti (Bagnolo Mella) und Maria Svacinova (Litvinov) und vor allem last not least den Stadtberger Gastgeberfamilien. Ohne deren persönliche Bereitschaft und Gastfreundschaft war und ist ein Kennenlernen und ein Austausch in dieser Form nicht möglich.
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