„Malerei und Keramik“ im Rathaus-Foyer

Das Künstler-Ehepaar Ulrich Lingg und Ursula Geggerle-Link mit 2. Bürgermeister Michael Smischek (rechts im Bild) bei der Eröffnung der Ausstellung „Malerei und Keramik“, die bis 1. Juni im Rathaus-Foyer zu den Öffnungszeiten zu sehen ist. Foto: Ingrid Strohmayr
 

AUSSTELLUNG/ Die Wertinger Künstler Ursula Geggerle-Lingg und Ulrich Lingg stellen bis 1. Juni Keramiken und Bilder im Stadtberger Rathaus-Foyer aus. Zum ersten Mal kombinieren die Künstler die Keramikgefäße mit Bildern und Wandobjekten.

Zur Vernissage und Eröffnung der Ausstellung „Malerei und Keramik " von Ursula Geggerle-Lingg und Ulrich Lingg begrüßte 2. Bürgermeister Michael Smischek im Foyer des Stadtberger Rathauses viele Kunstinteressierte. Sein ganz besonderer Gruß galt dem Künstler-Ehepaar, der Stadtberger Kunstkuratorin Brigitte Heintze und dem Laudator Georg Coulin.
Ursula Geggerle-Lingg wurde in Neu-Ulm geboren, wohnt und arbeitet mit ihrem Mann in Wertingen. Das Studium der Malerei absolvierte sie an der Akademie Nürnberg. Seit Studienabschluss ist Ursula Geggerle-Lingg freischaffend tätig.
Auch bekannt ist die Künstlerin durch ihre Rege Ausstellungstätigkeit. Ursula Geggerle-Lingg ist Mitglied Berufsverband Bildender Künstler und in den Kunstvereinen Neu-Ulm und Aichach. Außerdem Arbeitet sie aktiv im Kunstkreis Wertingen mit. Dort ist sie unter anderem beteiligt an der Auswahl von Stipendiaten, macht die Ausstellungsbetreuung und betreut die städtischen Artothek. Ursula Geggerle-Lingg stellte unter anderem im Kunstverein Aichach aus, der Städtischen Galerie Wertingen, im Schulmuseum Ichenhausen, der Städtischen Galerie in Leutkirch. Für ihre Malerei und Objekte erhielt sie den Kunstpreis der Sparkasse Neu-Ulm.
Ulrich Lingg in Ottobeuren geboren, studierte Diplomsozialpädagogie. Seit 15 Jahren leitet er prisma e.V. Familien- und Jugendhilfe.Der Hauptteil der Ausstellung wird durch die gemeinsam gearbeiteten Keramiken der beiden Künstler bestritten. Unabhängig von modischen Trends stellen Ursula Geggerle-Lingg und Ulrich Lingg in ihrer Werkstatt in Wertingen Gebrauchskeramik von klassischer Schönheit her, die sich mit den Jahren zusammen mit ihnen auch immer leicht verändert. Die gedrehten Stücke erleben nach dem Rohbrand zwei Glasurverfahren und zwei Glasurbrände. Dadurch lassen sich besonders schöne Farbüberlagerungen und Farbverläufe erzielen.
Zum ersten Mal kombinieren die Künstler die Keramikgefäße mit Bildern und Wandobjekten von Ursula Geggerle-Lingg. Sie bezieht sich mit ihren Arbeiten dabei auf die raumprägenden weißen Fliesen des Foyerbodens, ein Netz von Quadraten und Kreuzungslinien, in Vielzahl aneinander gereiht. Diese gestaltende Struktur wird von der Ausstellung aufgenommen.
„Die heutige Ausstellung ist eine wunderbare Zusammenschau von Malerei und Keramik, inspiriert vom gefliesten Raum – am deutlichsten in der Bodeninstallation „66 Teeschalen“ zu sehen“, sagt 2. Bürgermeister Michael Smischek, der auch Vorsitzender des Stadtberger Kulturausschuss ist. (si)
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