"Reise zu fremden Kulturen“

Die Ausstellung „Reise zu fremden Kulturen“ ist bis zum 14. September im Stadtbergen Rathaus-Foyer zu sehen, die von 2. Bürgermeister Michael Smischek (links im Bild) und dem Künstler Roland Fürstenhofer eröffnet wurde. Foto: Ingrid Strohmayr

AUSSTELLUNG/ Im Stadtberger Rathaus-Foyer ist derzeit eine Ausstellung des Künstlers Roland Fürstenhöfer zu sehen. Der Maler unternimmt Reisen zu fremden Kulturen und begegnet ihnen ohne Vorurteile, mit Interesse Toleranz und Menschlichkeit.

Im Namen der Stadt Stadtbergen und des Hausherrn Ersten Bürgermeister Paul Metz eröffnete 2. Bürgermeister Michael Smischek die Ausstellung „Reise zu fremden Kulturen“ des Künstlers Roland Fürstenhöfer aus Pöttmes im Stadtberger Rathaus-Foyer. „Wie sie sich überzeugen können, bietet diese Ausstellung die ideale Einstimmung auf die nun bevorstehende Urlaubszeit“, so Smischek in seiner Begrüßung.
Roland Fürstenhöfer wurde 1949 im fränkischen Fürth geborenen. Er studierte von 1968 bis 1972 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Nach dem Abschluss wagte Roland Fürstenhöfer sofort den Schritt in die Freiberuflichkeit.
Seine Ausstellungstätigkeit erstreckt sich über drei Kontinente; nämlich ganz Europa, Australien und Nordamerika. Arbeiten von Roland Fürstenhöfer befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen.
Der Künstler hat mehrere Kinder- und Jugendbücher illustriert. Mehrmals wurde er mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.
Seit 2005 lebt Roland Fürstenhöfer im schwäbischen Pöttmes. Zahlreiche Reisen führten den Franken nicht nur in viele europäische Länder, sondern auch in die Türkei, nach Jordanien, in den Jemen, nach Marokko, Tunesien, China, Thailand und in die USA. Die Eindrücke, die er von diesen Reisen mitbringt, sind Inspiration für sein künstlerisches Schaffen. Seine Erinnerungen transformiert er in eine poetische Bildsprache, die von leuchtenden Farben, genauer Beobachtung und der Liebe zum Detail geprägt ist.

Die Farbradierungen von Roland Fürstenhöfer überraschen durch ihren außergewöhnlichen Umriss. Er schneidet die Konturen seiner Motive aus der Kupferplatte und sägt bisweilen sogar Zwischenräume aus. Es gelingt ihm mit nur einer Platte einen Mehrfarbendruck zu erstellen; zusätzlich koloriert er die Blätter von Hand.

Die Titel der Arbeiten, oft doppelbödige Wortspiele, entsprechen ganz seinen Bildgeschichten voll Witz und Poesie, die Zeugnis von Roland Fürstenhöfers ironisch-humorvollem Blick auf das Menschengewimmel geben. Er schafft einen Mikrokosmos, der diese Welt auf sehr individuelle Weise spiegelt und interpretiert. Bilder eines Menschenfreundes auf der Suche nach einer besseren Welt."

Der Künstler, der seine selbst seine Ausstellung den vielen Kunstfreunden erläuterte, zitierte das arabische Sprichwort „Viele Reisen lassen einen unfertigen Menschen reifen“. Er zeigte sehr froh darüber, dass er einen Teil der Welt auf seinen Reisen sehen und erleben konnte und dadurch viele Inspirationen für seine Kunst bekam und sich eine Weltanschauung bilden konnte, da er die Welt angeschaut hat. „Wenn man die Geschichte betrachtet, so gab und gibt es immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen unter den Völkern auf Grund von Missverständnissen, Vorurteilen, um das eigene Herrschaftsgebiet auszuweiten. Auch religiöse Gründe spielten und spielen eine große Rolle. Gerade jetzt wo die Menschen Zuflucht suchen, kann das Kennenlernen ihrer Kultur eine Bereicherung sein. Machen wir alle Reisen zu fremden Kulturen und begegnen wir ihnen ohne Vorurteile, mit Interesse, Toleranz und Menschlichkeit“. (si)



 
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