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Das herzliche Willkommen galt Tetsuya Kimura, neuer japanischer Generalkonsul mit Gattin Natsuko und Tochter Yoshino beim Stadtberger Neujahrempfang durch Ersten Bürgermeister Paul Metz.
 
Erster Bürgermeister Paul Metz (von links im Bild) freute sich Prof. Dr. Martina Kadmon (Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät am Klinikum Augsburg) mit Gatten Dieter Eipel, Dr. Cornelia Mueller, Prof. Dr. Arthur Mueller (Chefarzt der Augenklinik am Klinikum Augsburg) im Bürgersaal begrüßen zu können.

NEUJAHRSEMPFANG/ Stadtbergens Erster Bürgermeister Paul Metz hieß im Bürgersaal 250 Gäste willkommen. Er zog eine eindrucksvolle Bilanz, wie in der jungen Stadt bereits Gegenwart und Vergangenheit gestaltet und was 2017 geleistet wurde.

Ingrid Strohmayr

Alle Jahre wieder….gibt es den Neujahrempfang in Stadtbergen, der traditionell zum ersten kulturellen „Highlight“ der Stadt im neuen Jahr zählt. Auch heuer wurden alle Gäste per Händedruck durch das „Bürgermeister-Trio“ Paul Metz, Michael Smischek und Bärbel Schubert am Eingang persönlich begrüßt. Für den „guten Ton“ und dezente musikalische Umrahmung sorgte Jochen Lutsch mit seinem Ensemble. 250 Bürger, darunter die lokale Politprominenz, Gäste aus den Nachbarstädten, Wirtschaft, Kultur, Vereinsleben und Sport waren in den festlich geschmückten Bürgersaal gekommen. Besonders freute sich Erster Bürgermeister Paul Metz den neuen japanischen Generalkonsul Tetsuya Kimura mit Gattin Natsuko und Tochter Yoshino, die Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät am Klinikum Augsburg Prof. Dr. Martina Kadmon mit Ehemann Dieter Eipel erstmals in Stadtbergen begrüßen zu können.
„Alle Jahre wieder beklagen wir den allerorts sichtbaren Werteverlust und den Mangel an Eigenverantwortung, fehlendes Engagement, welches das Allgemeinwohl und die Gemeinschaft trägt, aber wenn ich an Stadtbergen denke, wird mir nicht bange“, so Stadtbergens Erster Bürgermeister Paul Metz in seiner Neujahransprache. „Die örtlichen Vereine, Kirchen, Schulen, die ehrenamtlichen Helfer in den verschiedenen Positionen der Stadt, wie auch die hauptamtlichen Mitarbeiter und schlicht die Vielzahl der Bürger, die sich spontan engagieren, zeigen, dass in Stadtbergen Werte noch etwas bedeuten und Werte gelebt werden“, zeigt sich Metz optimistisch. In einer anschaulichen Bilderpräsentation ließ Metz das Jahr 2017 Revue passieren, das vom zehnjährigen Jubiläum der Stadterhebung mit einer Vielzahl von Veranstaltungen geprägt war. Weitere Jubiläen feierten der AWO-Kindergarten (25 Jahre) die Leimer-Stiftung (30 Jahre), die Frauen-Union (30 Jahre), der Partnerschaftsverein mit Brie-Comte Robert (30 Jahre), der Singkreis Deuringen (40 Jahre), das Exerzitienhaus Leitershofen (55 Jahre), der VdK (70 Jahre), die Straßenbahnlinie nach Stadtbergen (70 Jahre) und schließlich die TSG Stadtbergen (125 Jahre). Die Bayerische Hallenmeisterschaft im Fußball wurde in der Dreifach-Sporthalle Stadtbergen, wie die in Gymnastik & Tanz, sowie der Bayern Cup DTB-Dance ausgetragen. Einige Klassenzimmer erhielten digitale Tafeln, drei neue Fitnessinseln laden zum Trainieren ein und 36 Wohnungen entstehen durch die WBL am Nestackerweg, die voraussichtlich Anfang 2019 bezugsfertig sind. Als Tag der „Freude“, den 10. August, kann der Besuch von Bayerns Innenminister Joachim Hermann bezeichnet werden, der den Stadtbergern „den Deckel“, die Einhausung der B17, ein Stück näher bringen wird. Ein ganz persönliches Dankeschön richtete Erster Bürgermeister Paul Metz an die Stadtberger Wähler, die ihm mit 68,53 Prozent der abgegebenen Stimmen ihr Vertrauen aussprachen.
Umfangreiche Baumaßnahmen stehen im Jahr 2018 an, so werden die Grundschule Leitershofen dreizügig ganztagestauglich und barrierefrei ausgebaut, der Kinderhorte Maria Hilf, St. Oswald und die Kindertagesstätte am Reiterweg werden um je zwei Gruppen erweitert. Auch der Rathausvorplatz bekommt ein neues Gesicht und wird barrierefrei saniert. Die Freiwillige Feuerwehr Stadtbergen wird mit einer neuen Drehleiter, die mit 750.000 Euro zu Buche schlägt, ausgestattet. Hohe Priorität hat auch der Verkehrsentwicklungsplan, um Abhilfe gegen Stau und den Schleichverkehr zu schaffen. Ein besonderes Jubiläum mit einigen Veranstaltungen in den Stadtteilen steht ab dem 1. Mai im Fokus des kommunalen Lebens: Vor 40 Jahren, am 30. April 1978, wurden mit der „Gebietsreform“ die die drei Nachbargemeinden Stadtbergen, Leitershofen und Deuringen zu einem Ort zusammengeführt.
Den Rückblick auf das vergangene Jahr nahm Erster Bürgermeister Paul Metz auch zum Anlass Dank und Anerkennung an die Bürger auszusprechen, die sich in vielfältiger Weise in der Kommune engagierten. „Diese Einsatzbereitschaft sehe ich als besonderes Qualitätsmerkmal unseres Gemeinwesens an. Auf diese Weise konnte vieles erreicht werden. Auch in Zukunft ist jeder dazu aufgerufen, nach seinen Möglichkeiten mit anzupacken, sich einzubringen und aktiv mitzugestalten. Wir alle werden davon profitieren“, betonte Metz. Mit dem Zitat von Albert Einstein „Wenn´s alte Jahr erfolgreich war, dann freue ich mich aufs neue. Und wenn es schlecht, ja dann erst recht!“ wünschte er ein harmonisches und glückliches neues Jahr, viel Freude und Gottes Segen.
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