Westen anziehen – gesehen werden!

Im Atrium des Pausenhofs der Parkschule Stadtbergen präsentieren die Abc-Schützen ihre knallgelben Sicherheitswesten, die sie im Straßenverkehr vor Unfällen schützen sollen. Foto: Ingrid Strohmayr

Aus 140 Metern Entfernung statt aus 25 Metern wird ein Kind im Dunkeln gesehen, wenn es die leuchtendgelbe Sicherheitsweste trägt. Dadurch ist es im Straßenverkehr deutlich besser vor Unfällen geschützt.

Deshalb und weil sie Gefahren noch nicht so gut einschätzen können wie die größeren Schüler, bekamen die 71 Schulanfänger der Parkschule Stadtbergen heuer wieder die knalligen Westen der ADAC-Stiftung „Gelber Engel“.

Die Viertklässler (4b) warben mit ihrer Klassenleiterin Christa Schreyer und Ralf Slisch (Verkehrserzieher der PI 6) bei der Übergabe durch überzeugende Slogans dafür, die Westen auch wirklich anzuziehen. Die 4b erklärten überzeugend den Erstklässlern – erstmal in Form eines „Gedichts“ - die Vorteile der Schutzweste mit ihren breiten, orangen Reflexionsstreifen samt Leuchtwirkung durch die neongelbe Farbe. Begeistert verteilten die Großen die Westen an die stolzen Kleinen und halfen ihnen beim Anziehen.

Und das sollten die Autofahrer bedenken:
Erstklässler werden von anderen Verkehrsteilnehmern erst verspätet oder gar nicht wahrgenommen. 
Durch unzureichenden Überblick können Kinder viele Gefahrensituationen nicht ausreichend erkennen und einschätzen.
Weil Kinder die Geräusche ihrer Umwelt noch nicht gut lokalisieren können, sind sie im Straßenverkehr zusätzlich benachteiligt.
Kinder können noch nicht so schnell reagieren. Zum Anhalten oder Ausweichen fehlt ihnen in riskanten Situationen deshalb oft die nötige Zeit. (pm/si)
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