Basketball Regionalliga-Südost: BG Leitershofen verliert gegen OSB Hellenen München

Leitershofen gewann den ersten Sprungball.
Stadtbergen: Sporthalle Stadtbergen |

Der Tabellenneunte der 1. Basketballregionalliga Südost, BG Topstars Leitershofen-Stadtbergen, verlor gegen die OSB Hellenen München (6.) in der vollbesetzten Sporthalle Stadtbergen mit 70:81. Gegen die favorisierten Münchner hielten die stark ausfallgeschwächten Leitershofer Basketballer die Partie lange offen. Eine Schwächephase mit vier Minuten ohne eigenen Treffer im 1. Viertel, schwindende Kräfte im letzten Viertel sowie der mit 39 Punkten überragende Münchner Topscorer Omari Knox besiegelten die Niederlage.

Topstar Kangaroo Leitershofens amerikanischer Trainer Ian Chadwick musste beim Heimspiel gegen die OSB Hellenen gleich auf sieben Spieler verzichten - darunter der kurzfristig erkrankte Topscorer sowie drei langzeitverletzte. Trotz der schwierigen Ausgangslage glaubten Spieler, Trainer und das lautstarke Publikum an die eigenen Siegchancen und dementsprechend engagiert gingen alle Beteiligten ans Werk.
Den ersten Sprungball und die ersten beiden Punkte konnten die Leitershofer Kangaroos für sich entscheiden. Vier korblose Minuten Mitte des ersten Viertels brachten die OSB Hellenen erstmals in Führung. Zum Ende des 1. Viertels zogen die Münchner mit neun Punkten zum 18:27 davon. Alle Defence-Anfeuerungsrufen des lautstarken Publikums zum Trotz. In dieser Phase spielten die Leitershofer ihre Angriffe nicht sauber zu Ende und suchten überhastet den Abschluss. In der Verteidigung ermöglichten sie den Münchnern zu einfach Korbgewinne.

Bereits gegen Ende des ersten Viertel deutete sich an, was sich durch das ganze Spiel hinweg durchziehen sollte: Zu Beginn des Viertels begegnen die Kangaroos ihrem Gegner auf Augenhöhe. Je weiter das Viertel voranschritt, desto mehr schwanden die Kräfte und die Konzentration lies nach. Münchens Trainer Christos Diktapanidis konnte einfach mehr Qualität und mehr Spieler von der Bank bringen und so den Topspielern mehr Erholungsphasen gönnen.

Aufholjagd im 2. und 3. Viertel

Im 2. Viertel kamen die Leitershofer Basketballer angefeuert von lautstarken „Go Kangaroos go“-Rufen zwischenzeitlich bis auf drei, im Dritten sogar bis auf einen Punkt an die Gäste ran. Aber immer, wenn die Chance zum Führungswechsel bestand, befreiten sich die Münchner vom Druck und schlugen zurück.

Im Schlussabschnitt ließen die Kräfte nach und die Hellenen zogen schnell spielentscheidend mit zehn Zählern davon – Endstand 70:81. Zum Ende des ansonsten sehr fairen Spiels kochten die Emotionen hoch und es kam zu einer Rudelbildung. Die Leitershofer-Spieler fühlten sich von der allzu lässigen Spielweise der Münchner gegen Ende des Spiels provoziert. Unter den Buhrufen des Publikums wurden die Münchner verabschiedet.

Trotz der Niederlage war Trainer Ian Chadwick mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Es war mit den vielen Verletzten einfach nicht mehr drin für uns heute. In drei Wochen geht es gegen Rosenheim, dann wollen wir es besser machen.“ Saison-Ziel der Kangaroos ist es die Klasse zu halten.
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