Große Freude in Stadtbergen!

Grund zur Freude in Stadtbergen haben Stadtbergens Erster Bürgermeister Paul Metz und MdB Hansjörg Durz: ! Nach jahrelangen Bemühungen erhält das Teilstück der B17 im Bereich Stadtbergen die gewünschte Volleinhausung. Foto: Ingrid Strohmayr


Der Weg zur Volleinhausung der B17 in Stadtbergen ist frei.
Bund sagt jetzt auch die Übernahme der jährlichen Betriebskosten zu.

Stadtbergens Erster Bürgermeister Paul Metz steht die Freude ins Gesicht geschrieben: „Zwei tolle Nachrichten aus Berlin haben uns heute erreicht, endlich bekamen wir die Zusage der Volleinhausung der B17 im Teilbereich Stadtbergen und die Stadt Stadtbergen muss sich nicht an den Betriebs- und Unterhaltskosten beteiligen!“
Die guten Nachrichten kommen aus dem Bundesverkehrsministerium. Wie der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz mitteilte, hat der Bund den Weg zur Volleinhausung der B17 im Bereich Stadtbergen freigemacht. „Ich freue mich sehr, dass es nach jahrelangen Bemühungen nun gelungen ist, eine Lösung zu finden, an deren Ende die Lärmschutzeinhausung in Stadtbergen stehen wird. Der Einsatz hat sich gelohnt. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für die Menschen vor Ort“, so Durz.
Für einen rund 1,7 Kilometer langen Abschnitt der B17 im Bereich Stadtbergen besteht Anspruch auf nachträglichen Schallschutz. Dafür hat die Bayerische Straßenbauverwaltung im intensiven Dialog mit Vertretern der Region ein Schallschutzkonzept entwickelt. Nunmehr sieht ein überarbeitetes Lärmschutzkonzept eine Überdeckelung der B17 bei Stadtbergen vor. Frühere Konzepte beinhalteten dagegen lediglich eine Teilüberdeckelung.
Wie bereits bekannt, ist die Zustimmung des Bundes für die Volleinhausung mit der Maßgabe verknüpft, dass die Mehrkosten für das mit der Volleinhausung über das gesetzliche Maß hinausgehende verbesserte Lärmschutzniveau und die Mehrkosten für eine erweiterte Tunnelausstattung von der Stadt Stadtbergen getragen werden. Hierzu hat die Stadt Stadtbergen bereits Zustimmung signalisiert. Uneinigkeit bestand bislang jedoch in der Frage, wer für den jährlichen Betrieb aufkomme. „Die jährlich anfallenden Betriebs- und Unterhaltungskosten werden vollumfänglich vom Bund übernommen. Das ist der Durchbruch auf dem Weg zur Volleinhausung“, freut sich Durz. „Mein Dank gilt allen, die sich seit Jahrzehnten für den Lärmschutz in Stadtbergen engagieren. Im Zusammenspiel von Stadt, Freistaat und Bund ist es in einem intensiven Dialog gelungen, die für die Menschen bestmögliche Lösung zu erzielen“, so der Abgeordnete weiter.
„Um die Planungen zu konkretisieren, wird die Bayerische Straßenbauverwaltung im nächsten Schritt einen Bauwerksentwurf für die Einhausung erstellen und dazu auch die Kosten für das Lärmschutzbauwerk ermitteln“, erklärt Durz das weitere Vorgehen. Auf dieser Grundlage könne dann eine Vereinbarung zwischen dem Bund und der Stadt Stadtbergen über die Kostenteilung abgeschlossen werden.
„Die Stadt wird dazu auch ihren Beitrag dazu leisten und kann sich vorstellen, eine Eigenbeteiligung von maximal 1,3 Millionen Euro bei der erstmaligen Herstellung zu leisten. Nach der Fertigstellung des Bauwerkentwurfs beginnen die Verhandlungen mit allen Beteiligten“, so Stadbergens Erster Bürgermeister Paul Metz. (pm/si)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.