Wettsteuer in Deutschland, Österreich und benachbarte Länder

Seit Mitte 2016 wird in Deutschland eine Wettsteuer von 5 % fällig. Vor diesem Datum waren Wetten und Wettgewinne nicht steuerpflichtig. Diese neue Wettsteuer muss von den Anbietern von Sportwetten direkt ans Finanzamt abgeführt werden. Um dieser Reglamentierung Folge zu leisten hat jeder Wettanbieter sich ein unterschiedliches Konzept zurechtgelegt. Einige behalten bei Abschluß der Wette direkt 5 % des Wetteinsatzes ein, wieder andere berechnen die Wettsteuer nur im Fall einer gewonnenen Wette. Manche Wettanbieter verzichten beim Abschluß von Kombiwetten auf die Berechnung der Wettsteuer. Einige wenige Wettanbieter berechnen ihren Kunden keinerlei Wettsteuer und tragen die Steuer selbst.



Dazu gehören unter anderem die Wettanbieter 1xbet, betworld, tipico, noxwin und andere. Es liegt also im Interesse der Kunden, sich einen Wettanbieter auszusuchen, der die Wettsteuer komplett selbst übernimmt ohne seine Kunden damit zu belasten. Im Internet finden sich leicht Anbietern, die die Wettsteuer nicht auf ihre Kunden umlegen. Ob diese Sportwettenanbieter dann auch seriös und zuverlässig sind, kann auf www.serioes.org eingesehen werden. 

In Österreich wird keine Wettsteuer berechnet

Etwas einfacher ist die Rechtsgrundlage im benachbarten Österreich. Bisher wird hier noch keine Wettsteuer berechnet, auch wenn bereits über die Einführung einer solchen diskutiert wird. Im Gespräch sind etwa 2 % der Einsatzsumme für von Kunden aus Österreich im Land selbst oder im Ausland abgegebenen Sportwetten. Bis dies jedoch endgültig ausdiskutiert ist, wird erstmal keine Wettsteuer berechnet. Hohe Gewinne müssen jedoch in der persönlichen Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

In der Schweiz werden nur hohe Gewinne versteuert

Etwas anders sieht es in der Schweiz aus. Zwar existiert keine spezielle Wettsteuer für Sportwetten, allerdings müssen Gewinne, die 1.000 Franken im Jahr übersteigen, bei der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Das heißt im Klartext, dass Kleingewinne nicht besteuert werden, aber eine Gesamtgewinnsumme von mehr als 1.000 Franken deklariert werden muss. Die Regierung in der Schweiz geht nämlich davon aus, dass Personen die Gewinne über den oben genannten Freibetrag erzielen professionell spielen und dies deshalb wie ein zusätzliches Einkommen versteuern, wobei die Meldepflicht beim Kunden selbst und nicht beim Wettanbieter liegt. Wenn Kunden aus der Schweiz bei Wettanbietern wetten, deren Server sich nicht auf dem Staatsgebiet des Landes befindet, so handelt es sich um ein Privatangebot und es müssen dementsprechend auch keine Steuern bezahlt werden.

Generell gibt es also weiterhin wie bisher die Möglichkeit steuerfrei zu wetten, indem der Kunde sich einfach die Wettanbieter aussucht, die die Wettsteuer für ihre Kunden übernehmen. In den FAQ der verschiedenen Anbieter finden sich häufig gute Antworten auf alle Fragen hinsichtlich der Wettsteuer
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