Investition in die Zukunft

Der Neubau am Alfmeier Standort in Treuchtlingen wertet nicht nur das Firmengebäude auf. Foto: Manuel Mauer


Die Digitalisierung in der Arbeitswelt stand Ende September im Mittelpunkt des "Technology Day" der Firma Alfmeier in Treuchtlingen. Unter diesem Titel lud die Alfmeier Präzision SE zur Eröffnungsfeier ihres neuen Verwaltungsgebäudes in der Treuchtlinger Industriestraße ein. "Mit unserer 'Smart Factory' setzen wir ein klares Zeichen für unsere Zukunftsfähigkeit und ein weiteres Signal dafür, dass wir uns zu diesem Standort bekennen", betonte Andreas Gebhardt, geschäftsführender Direktor der Alfmeier Gruppe. Mit der Siemens Industry Software GmbH hat der mit über 500 Mitarbeitern größte Arbeitgeber der Stadt zudem einen starken Partner an seiner Seite.

Als international ausgerichtete Unternehmensgruppe wertet Alfmeier mit dem Neubau seine hiesige Zentrale für den Bereich Automotive sichtbar auf. Rund 160 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Forschung und Politik sowie zahlreiche Gäste aus der Region nutzten den Technology Day, um sich einen Eindruck von dem neuen Gebäude und der Produktionsstätte vor Ort, aber auch von den Schwerpunkten der digitalen Entwicklung bei Alfmeier zu machen. Beetz: "Die Digitalisierung ist bei Alfmeier Realität und Zukunft zugleich."

Einen Blick in diese Realität und in die Zukunft ermöglichten Alfmeier und Siemens an drei Dialogstationen. Dort präsentierten die Partner mögliche Ansätze und Lösungen sowie Möglichkeiten und Herausforderungen eines digitalen Product-Lifecycle-Management (PLM) - eines Konzeptes, bei dem alle verfügbaren Informationen zusammengeführt werden, die in der Lebenszeit eines Produktes erhoben werden.

Ganz im Sinne des Tagesthemas Digitalisierung bot Siemens zudem die Möglichkeit, das Alfmeier-Gebäude auch mittels virtueller Realität (VR) zu besuchen. Ausgestattet mit einer VR-Brille konnten die Gäste nicht nur das Gebäude erkunden. Sie wurden auch - zumindest virtuell - selbst zu Ingenieuren, indem sie zum Beispiel die von Alfmeier entwickelten Sitzkomfortsysteme für Fahrzeuge selbst montieren und demontieren konnten.

Auf großes Interesse stieß auch die Podiumsdiskussion unter dem Titel "Digitalisierung - Auswirkungen auf die Arbeitswelt". Uwe Ritzer, Journalist der Süddeutschen Zeitung, moderierte die Expertenrunde mit Ralf Nagel (Siemens), Prof. Jürgen Göhringer (FH Ansbach), Dr. Klaus Beetz (Alfmeier), Seppel Kraus (IG BCE), Silke Huber-Vogt vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie sowie Peter Fürnthaler vom Verband der Kunststoffverarbeitenden Industrie.

Gelungene Veranstaltung

Der Mix aus Messe, Vorträgen, Podiumsdiskussion und Werksbesichtigungen kam gut an: "Wir haben gezeigt, dass wir gut aufgestellt sind - mit unserem Partner und in der Region", so Beetz. Mit einem großen Sommerfest für die Belegschaft endete am Samstag ein dreitägiges Programm, das mit dem SCR-Forum 2.0, dem Fachforum der Alfmeier-Tochter k3 works, begonnen hatte. (pm)
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