Vermögenslage der Bank ist überdurchschnittlich gut

So sieht Einstimmigkeit aus.
 
Über diese Dividende kann man auch kaum diskutieren.
Treuchtlingen: Stadthalle |

Vertreterversammlung / Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG überzeugt im bayernweiten Vergleich. 402 Tausend Euro Dividende wurde bestätigt.

Im Rahmen der 26. Ordentlichen Vertreterversammlung am 19. Juni in der Stadthalle wurde den Mitgliedern der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG der Jahresabschluss 2017 vorgelegt, ein neuer Aufsichtsrat einstimmig gewählt, Ehrungen und Verabschiedungen vorgenommen und natürlich über die Verwendung des Jahresüberschusses abgestimmt: Eine Dividende in Höhe von 3,5 Prozent, die schon bald auf den Konten der Mitglieder erscheinen wird.

Weil es uns gut geht!

Mit einer erneuten Steigerung um 6,6 Prozent liegt die Bilanzsumme mit 1.365 Mio Euro deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 4,3 Prozent – eine Entwicklung, die sich auch im Betreuten Kundenvolumen wiederspiegelt: Mit einem Plus von 6,3 Prozent (2.539 Mio Euro) gegenüber 5,7 Prozent in Bayern – „und das alles trotz anhaltender Niedrigzinspolitik seitens EZB, welche zwar den Kommunen bei der Entschuldung hilft, bei den Regionalbanken aber zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Ertragslage führt“, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Wiedemann.
Eine Überregulierung, die wieder einmal mehr von den großen verursacht wurde, aber gleichermaßen auf die kleinen Banken umgelegt wird. „Ein Problem, das von drei Seiten angegangen werden muss“, so MdL Manuel Westphal in seinem Grußwort: Die Politik muss die Unterschiede und vor allem den Wert der Regionalbanken erkennen. Diese wiederum müssen ihre Stärke vermehrt ausspielen: vor Ort sein. Und auch die Region, sprich wir, muss zu ihrer Bank stehen und die gebotene Nähe nutzen.
Auch Landratstellvertreter Robert Westphal gratulierte zu dem guten Geschäftsabschluss, betonte dabei aber auch, dass die Raiffeisenbank viel Einsatz, Vernunft und Verantwortung gezeigt hat, um mit zielgerichtetem Handeln die „wackeligen Beine, auf der die Welt steht“ in unserer Region zu kompensieren und sogar ins Gegenteil gewandelt hat. Ein Handeln, welches das Vertrauen der Bürger mehr als verdient hat.

Veränderung ist notwendig, um leistungsfähig zu bleiben!

Ein Vertrauen, welches allerdings durch die Mitteilung hinsichtlich geplanter Filialschließungen zunächst vielleicht etwas ins Wackeln geraten war. Spricht man allerdings nicht von Schließungen, sondern von Bündelungen, haben wir gleich ein anderes Bild vor Augen. Und genau das ist hier gemeint: Bündelung von Knowhow, Kapazitäten und Kräften durch den Zusammenschluss von Geschäftsstellen. So kann neben angebotener modernster Technik auch weiterhin ein ganz wesentlicher Faktor im Portfolio bestehen bleiben: Der persönliche kompetente Berater, der nach Wiedemanns Meinung an Bedeutung noch zunehmen wird. Und so „ist der Bank kein Euro zu schade“, so der Vorstandsvorsitzende, um ihn in die Weiterbildung der Mitarbeiter zu stecken. Mit dieser langfristig soliden Geschäftspolitik sollte auch die kommenden Jahre eine nachhaltig positive Entwicklung möglich sein.

Wir leben voneinander!

Es funktioniert nur, wenn alle – Mitarbeiter, Kunden und Mitglieder – an einem Strang ziehen. Immerhin ist von 246 Angestellten, (davon 20 Auszubildende) gut 51 000 Kunden und knapp 28 000 Mitgliedern die Rede. Und so konnten bis zum Ende des Jahres 2017 auch 223 000 Tausend Euro für soziale Zwecke gespendet werden und auch der Landkreis profitierte von den durch die Bank gezahlten Steuern: 2,2 Millionen Euro Gewerbe- und Grundsteuer. (jf)
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