Das Motiv des Baums in der Lyrik Bertolt Brechts

Donnerstag, 9. Juli 2020 - 19:00

Buchpräsentation mit Prof. Dr. Prof. h.c. Jürgen Hillesheim

Der Baum – gleich in welcher Erscheinungsform, in welcher Spezies – ist in allen Kulturen eines der prägnantesten Symbole der Selbstdeutung des Menschen. So kann es nicht verwundern, dass der Baum Künstler aller Sparten und aller Epochen zu Werken motiviert hat. Johann Wolfgang von Goethe dürfte im allgemeinen
literarischen Bewusstsein als derjenige Dichter gelten, der Bäumen die bekanntesten
Reminiszenzen erwiesen hat: Man denke nur an den berühmten Ginkgo. Bertolt Brecht allerdings steht dem großen Dichterfürsten in nichts nach. Brechts Bäume sind sogar noch vielfältiger, reichhaltiger, komplexer, verschiedener, aber auch widersprüchlicher als die Goethes – sie sind in seinem Werk ein großes Thema, von den Anfängen bis weit in die fünfziger Jahre. Der Baum ist Metapher für Gesellschaftliches, Politisches, Ästhetisches, nicht zuletzt Eigenes und kommt damit einer werkkonstituierenden Isotopieebene gleich.

Weitere Informationen unter www.brechthaus-augsburg.de / 0821 - 4540815

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