Fuchsräude in Walkertshofen

In Walkertshofen fiel ein Fuchs auf, der unter Fuchsräude leidet. Die Polizei Schwabmünchen rät Hundehaltern, ihr Tier nicht von der Leine zu lassen und auf den ausgewiesenen Waldwegen zu bleiben. (Foto: Symbolbild: Steve Byland, https://de.123rf.com/profile_steve_byland)

In Walkertshofen treibt sich ein Fuchs herum, der an Fuchsräude erkrankt sein soll. Wie die Schwabmünchner Polizei mitteilt, habe sich der Fuchs nicht verscheuchen lassen, der zuständige Jagdpächter gehe davon aus, dass der Fuchs an der Fuchsräude leidet.

Fuchsräude ist eine parasitäre Hauterkrankung, verursacht durch Sarcoptesmilben, die meist zum Tod führt. Füchse, die an der Fuchsräude erkrankt sind, schauen „ganz schlimm aus“, erklärt Hans Fürst, Vorstand der Jägervereinigung Augsburg. Sie haben ein sehr struppiges Fell, einen Schwanz, der eher an einen Strich erinnert und deutlichen Haarausfall. Da der Fuchs nicht mehr die Kraft habe, so schnell zu fliehen, sehe es für Menschen so aus, als sei eine Menschenscheu nicht mehr vorhanden. 

Die Milben können auf Hunde und Katzen und auch Menschen übergehen. Die Polizei Schwabmünchen rät den Hundehaltern in dem Gebiet, ihr Tier bei Spaziergängen nicht von der Leine zu lassen und auf den ausgewiesenen Waldwegen zu bleiben.

Laut Gesundheitsamt kann der Mensch über engen Kontakt mit kranken Tieren infiziert werden, zum Beispiel beim Abbalgen, Symptome können Hauteffloreszenzen und Juckreiz sein. Die Räude nehme aber nie dramatische Ausmaße an. Behandelt werde mit Externa, also mit Salben mit milbentötenden Wirkstoffen. (pm/nh)
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