Trotz Warnblinker und Warndreieck: 50-Jähriger übersieht abgestelltes Gespann bei Wehringen

Ein 50-jähriger Autofahrer hat bei Wehringen ein abgestelltes Gespann übersehen und es gerammt. (Foto: Symbolbild / Heiko Kverling 123rf.com)

Ein forstwirtschaftliches Fahrzeuggespann hat am Freitagabend ein 50-jähriger Autofahrer bei Wehringen übersehen und es gerammt. Der Grund dafür war schnell gefunden.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.15 Uhr auf der Staatstraße von Bobingen nach Wehringen, kurz vor dem Ortseingang Wehringen.

Der  50-Jährige aus dem südlichen Landkreis steuerte sein Auto Richtung Wehringen. Dabei übersah er ein am rechten Fahrbahnrand abgestelltes land- und forstwirtschaftliches Fahrzeuggespann. Der Führer des Gespanns hatte dies nach einem technischem Defekt mit eingeschalteter Beleuchtung, Warnblinklicht und aufgestelltem Warndreieeck vorschriftsmäßig und gut erkennbar abgesichert am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Trotz dieser Tatsache erfasste laut Polizeibericht der herannahende Autofahrer die Situation nicht und fuhr ungebremst auf das Gespann auf.

Das Auto des Verursachers wurde im Frontbereich massiv beschädigt. Beim Anhängergespann wurde unter anderem der Unterfahrschutz stark verbogen. "Das Vorhandensein des Unterfahrschutzes sowie das Auslösen der Airbags im Pkw dürften dafür gesorgt haben, dass der Unfallverursacher unverletzt blieb", so die Polizei. Da zum Zeitpunkt des Unfalls das land- und forstwirtschaftliche Gespann unbesetzt war, blieb auch dessen Führer unverletzt.

Allerdings wurde beim Verursacher starker Alkoholeinfluss festgestellt. Ein Vortest ergab einen Hinweis auf circa zwei Promille. Deswegen wurde bei dem 50-Jährigen eine Blutentnahme veranlasst und dessen Führerschein sichergestellt. Gegen den Verursacher wird unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. (pm)
0
1 Kommentar
2.093
Enrico Baumann aus Augsburg - Süd/Ost | 03.11.2018 | 13:51  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.