"Es geht nur miteinander"

Von links: Die Vorstände Gerhard Meyer, Wilfried Wiedemann und Jürgen Gempel blicken zusammen mit dem Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen zuversichtlich nach vorne. Foto: Jessica Frank


Wie wichtig der genossenschaftliche Gedanke der Bevölkerung ist, belegen aktuelle Zahlen: Rund jeder Vierte ist in Deutschland Mitglied einer Genossenschaft - alleine in altmühlfranken gibt es derer 29.

Wie erfolgreich dieses Miteinander auch in 2017 war, zeigte Vorstand Jürgen Gempel anhand des Geschäftsberichts 2017 auf: So konnten in allen Bereichen deutliche Zuwächse verzeichnet werden - und zwar über dem bayerischen Durchschnitt, außer bei den Krediten.

Da man nicht weiß, wie sich die Baugeldzinsen weiterentwickeln, sollte man sie sich lieber jetzt sichern, so der Vorstand. Hatte man vor einigen Jahren für 100 000 Euro noch 1000 Euro Zinsen gezahlt, liegt man aktuell für denselben Betrag bei knapp 300 Euro - allerdings sind natürlich auch die Immobilienpreise deutlich gestiegen. Aber nicht nur das liegt der Steigerung von 14,4 Millionen Euro auf 23,5 Mio. Euro an vermitteltem Umsatz zugrunde.

Das Immobiliengeschäft wird als sehr sichere Anlage gesehen und der kompetente Rundum-Service der Raiffeisenbank von Kauf/Verkauf über Finanzierung bis hin zur Versicherung tut sein übriges.

Mit einer Bilanzsumme von 1,365 Millionen Euro und somit einem Plus von 84 Millionen Euro konnte die Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG das Jahr 2017 zufrieden abschließen. Auch das um 6,4 Prozent, auf jetzt 2,54 Milliarden Euro angewachsene, betreute Kundenvolumen zeigt das große Vertrauen der Kunden in ihre Bank.

Ein stabiles Fundament

148,8 Millionen Euro beträgt das Eigenkapital der Bank. Das stelle, so Gerhard Meyer, ein gutes Fundament für künftige, schwierige Zeiten dar. Eine gute Basis bilden auch die 246 Bankangestellten, von welchen sich 20 noch in der Ausbildung befinden.

Digitaler Wandel

Über die Hälfte der Kunden verwalten ihr Konto bereits online - die Bedürfnisse der Kunden und Mitglieder ändern sich, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Wiedemann. Und so müsse man sich an der zunehmenden Digitalisierung orientieren. Das Bezahlsystem Paydirekt, die VR Banking App, der WhatsApp-Service und ganz neu Facebook - mit bereits 800 Likes - zeigen, dass man mehr als eine Filialbank ist.

"Wir sind und bleiben eine Filialbank"

Fakt ist: Die Kundenfrequenz in den Filialen ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Um aber auch weiterhin den Kundenansprüchen gerecht werden, eine hohe Beratungsqualität anbieten und ebenso ein attraktiver und zuverlässiger Arbeitgeber sein zu können, ist eine gewisse Umstrukturierung nötig. So wird die Filialdichte zwischen dem 1.10.2018 und Frühjahr 2020 von 35 auf 24 Geschäftsstellen reduziert - allerdings ohne Kündigungen. Aber auch mit dieser Zahl hat die Raiffeisenbank noch eines der dichtesten Filialnetze in ganz Bayern! Zusätzlich steht das telefonische Kundenservice-Center, das von Montag bis Freitag jeweils von acht bis 18 Uhr erreichbar ist, für viele Services zur Verfügung. Und auch der Besuchswunsch zu Hause kann erfüllt werden.

Auf Augenhöhe

Zwischen dem 9. und 19. April besteht im Rahmen der Ortsversammlung die Möglichkeit, sich bei Vertretern der Raiffeisenbank direkt über die Änderungen zu informieren.

Für viele gute Zwecke

Mehr als 220 000 Euro Spendengelder kamen in 2017 wieder verschiedenen sozialen Einrichtungen zugute. Und auch der internationale Jugendwettbewerb fand mit 6500 Kindern und Jugendlichen wieder einen großen Anklang. (jf)
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