Medizinische Ferienakademie

Die Teilnehmer der 3. Medizinischen Ferienakademie stellten sich nach ihrer Verabschiedung durch Landrat Gerhard Wägemann mit dem Organisationsteam am Eingang des Adventure Campus in Treuchtlingen zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto auf. Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, Gesundheitsregionplus


Anfang August fand bereits zum dritten Mal die Medizinische Ferienakademie Altmühlfranken statt, an der zwölf Medizinstudierende teilnahmen. Von der Gesundheitsregionplus Altmühlfranken wurden dabei mit Unterstützung der Ärzteschaft sowie in Zusammenarbeit mit dem Adventure Campus Treuchtlingen insgesamt 13 medizinische Workshops ergänzt mit einer Reihe attraktiver Freizeitaktivitäten angeboten.

Ziel der Medizinischen Ferienakademie ist es, Begeisterung für die Region zu wecken, um letztendlich ärztlichen Nachwuchs für den Landkreis zu gewinnen. Aus der Sicht der Teilnehmer der diesjährigen Ferienakademie wurde dieses Ziel erreicht. Die "Landärzte mit Lachfalten" - so ein Zitat einer Teilnehmerin - , die als betreuende Ärzte die Workshops leiteten, schafften es, bei den Studierenden pure Begeisterung für das Leben und Arbeiten als als Landarzt im Landkreis zu wecken. Sie konnten dabei aufzeigen, dass in Altmühlfranken eine hervorragende medizinische Infrastruktur bereits vorhanden ist. Zudem besteht innerhalb der Ärzteschaft eine sehr gute kollegiale Zusammenarbeit und es wird auch ein hervorragender fachlicher Austausch gepflegt.

Auch in diesem Jahr war von ärztlicher Seite für die Organisation und Vorbereitung der medizinischen Workshops der Ferienakademie wieder das bewährte Organisationsteam bestehend aus Dr. Peter Löw, Chefarzt Dr. Heiko Priesmeier, Dr. Ute Schaaf und Dr. Alexandra Wudy federführend tätig. In Zusammenarbeit mit vielen ärztlichen Kollegen konnte in den 13 Workshops wieder ein breites Themenspektrum angeboten werden.

Die an der Ferienakademie teilnehmenden Studierenden, die aus verschiedenen Ecken Deutschlands kamen, hatten nicht nur die Möglichkeit von dem breiten Wissen der am Programm beteiligten Ärzteschaft zu profitieren, sondern durften die Region auch mit ihren zahlreichen Freizeitmöglichkeiten näher kennenzulernen. Bei sommerlichsten Temperaturen gab es neben der gemeinsamen Kanutour auch beim Bogenschießen, Stand-Up-Paddling, Radfahren und Baden die Möglichkeit zum Austausch mit der hiesigen Ärzteschaft. Gemeinsame Grill- und Biergartenabende ließen die Workshoptage gemütlich ausklingen. Die Möglichkeit, Kontakte mit Ärzten abseits des universitären Leistungsdrucks zu knüpfen, macht hier die Medizinische Ferienakademie zu einer Besonderheit. Die Atmosphäre animierte die Teilnehmer und die betreuenden Ärzte sogar zur spontanen Bildung eines kleinen musikalischen Ensembles, so dass der letzte Abend bei irischer Folkmusik auf Geige und Gitarre entspannt endete.

Auch im nächsten Jahr wird wieder eine Medizinische Ferienakademie stattfinden. Erste Anmeldungen dazu liegen bereits vor. (pm)
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