Fischwochen in altmühlfranken

Text und Foto: FR-Presse


Fischvariationen unter dem Slogan "Landleben" stehen auf der Speisenkarte, hausgeräuchertes Saiblingfilet an Wildkräutersalat, ebenso Wildkräuter-Maultäschle, Safran-Zanderröllchen mit Dill-Knusper oder Topinambur-Schaumsuppe mit Kräuterstange. Den Feinschmeckern, die sich von den Fisch- und Wildkräuterwochen vom 2. bis 18. März zum Besuch in zehn Restaurants Altmühlfrankens animieren lassen, läuft das Wasser im Mund zusammen. Ihren offiziellen Start hatte die Aktion im Landgasthaus "Zur Linde" in Stirn, wo Küchenchef Stefan Maurer und seine Crew mit raffinierten Kreationen zeigten, wie vielseitig Fisch sein kann.

Längst geben sich die Gäste nicht mehr mit dem traditionellen gebackenen Karpfen zufrieden. Sie sind auf der Suche nach neuen Variationen. Die Speisenkarten wecken Erwartungen. Die Küchenchefs Altmühlfrankens wollen während der Fisch- und Wildkräuterwochen ihren Ideenreichtum auf den Teller bringen. So gibt es "Franken-Sushi" (mit Gerstengraupen, Karpfen, Creme fraiche, wilde Kamille und Zitrone), Vanille-Bärlauch-Parfait auf Rotweinsauce, handgerollte Wildkräuterknödel auf Pastinakencreme mit Birne und Haselnuss oder Wildkräuter-Pfannkuchen gefüllt mit gekochtem Schinken. Andreas Scharrer, der Regionalmanager von der Zukunftsinitiative "altmühlfranken", will mit dem Angebot an heimischem Fisch auch einen Gegenpol setzen zur Überfischung der Weltmeere. Schleie, Brachse, Barsch, Karpfen, Saibling, Bach- oder Regenbogenforelle sind regionale Fischspezialitäten.

Geliefert werden sie von den Fischzüchtern Rudolf Uebler aus Heidenheim, Dietmar Hemmeter aus Ettenstatt, Markus Goldschmitt aus Gunzenhausen, Andrea Hertlein aus Obererlbach, Margit Habermeyer aus Hohentrüdingen, Thorsten Weisel aus Holzingen und Karl Schmidt aus Windischhausen. Von kreativen Köchen zu tollen Menüs verfeinert sind sie Highlights in diesen altmühlfränkischen Gasthäusern: "Jägerhof" in Absberg, "Brandenburger Hof" Weißenburg, "Adlerbräu" in Gunzenhausen, "Zum Schnapsbrenner" in Großweingarten, "Zum goldenen Lamm" in Wettelsheim, "Zur Sonne" in Pappenheim, "Chicoree" im Parkhotel Gunzenhausen, "Zur Linde" in Stirn, "Zum Hirschen" in Muhr am See, und "Zum Hochreiter" in Enderndorf am See.

Landratsstellvertreter Peter Krauß, Feinschmecker und Hobbykoch, schwärmt von der heimischen Gastronomie: "Wir haben erfreulich viele Küchenchefs, die Außergewöhnliches machen. Die Fisch- und Wildkräuterwochen sollen die Wertschöpfung in der Region belassen." Er sprach bei der Eröffnung der Aktion den anwesenden Gastronomen Hans und Bianca Nerreter (Wettelsheim), Ines Wieland (Muhr am See), Kathrin Walter (Großweingarten) und Betti Städtler (Weißenburg) sowie den Fischzüchtern Rudolf Uebler (Heidenheim), Thorsten Weisel (Weißenburg) sowie Willi Baier (Fachberater für Fischerei in Mittelfranken) und Roland Kunert, Vorsitzender des Fischereivereins Treuchtlingen und Repräsentant des Fischereivereins Mittelfranken) aus der Seele. In der Gesellschaft der "Altmühlfränkischen Bierkönigin" Sarah Zimmerer verkosteten Altbürgermeister Fritz Walter (Absberg), Regionalberater Dieter Popp (Haundorf), Ursula Mücke vom Amt für Landwirtschaft und Kreisbäuerin Helga Horrer (Mischelbach) die von Stefan Maurer präsentierten leckeren Sachen.

(fr)
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