Optimistischer Blick in die Zukunft

  Zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Weißenburg


Weißenburg (do). Das Kulturzentrum Karmeliterkirche war gut gefüllt und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel blickte im Beisein zahlreicher Bürger sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf ein bewegendes und sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Musikalisch umrahmt wurde der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Weißenburg von den vier jungen Damen der Formation „Velvet Roses“. Ihr Lohn: ein donnernder Applaus.

Bevor der Rathaus zu seinem kurzen Resümee des vergangenen Jahres ausholte, nutzte er die Gelegenheit, den vielen Ehrenamtlichen, die sich in den unterschiedlichen Bereichen des Gemeinwesens engagieren, für ihren großen Einsatz zu danken. „Ich bin stolz darauf, dass in unserem Weißenburg eine solidarische Stadtgesellschaft existiert, welche sicherstellt, dass es sich bei uns gut leben lässt“.

Der Rückblick sorgte für zufriedene Gesichter und einen optimistischen Blick in die Zukunft. Als seinen persönlichen Höhepunkt nannte Schröppel die Einweihung der neuen Mittelschule am Seeweiher. Dieses Projekt habe ihm gezeigt, dass man in der Kommunalpolitik für die Umsetzung von Maßnahmen einen langen Atem brauche. Weiterhin werde seit vielen Monaten die Zentralschule umfassend saniert und auch für die Kleinsten seien mit dem Waldkindergarten und der neuen KITA in Steinleinsfurth weitere Angebote der Kinderbetreuung geschaffen worden.

Auch das Thema Verkehr werde im Stadtrat sehr ernst genommen, verwies Schröppel auf die üble und billige Polemik, mit der einige vor allem in den sozialen Netzwerken unterwegs seien und damit das Diskussionsklima vergiften würden. Mit der Erschließung des Gewerbegebietes West II, einem weiteren Angebot am Lehenwiesenweg und dem zweiten Bauabschnitt der Westtangente seien wichtige Weichen für den Wirtschaftsstandort Weißenburg gestellt worden.

Überhaupt sei Bauen das große Thema in Weißenburg, betonte der OB, obwohl das Thema Wohnraum sehr kontrovers diskutiert werde. Die Stadt habe mit den neuen Wohngebieten in Hattenhof, an der Thumshirnstraße und in Holzingen wichtige Weichen gestellt und auch beim Thema bezahlbare Mietwohnungen werde sich durch den Neubau der Wohnungsgenossenschaft Eigenheim und einem weiteren Akteur die Lage etwas entspannen. Auch im privaten Sektor erlebe die Stadt derzeit einen Boom, der das Gesicht von Weißenburg nachhaltig verändert. Mit dem Instrument der Dorferneuerung sei auch in den Ortsteilen der richtige Weg eingeschlagen worden, obwohl es vielen zu lange dauern würde. Aber die ersten Erfolge, die insbesondere in Dettenheim bereits zu verzeichnen seien, würden zeigen, dass sich Ausdauer lohne. „Im Haushalt sind hier große Summen vorgesehen, um hier vorwärts zu kommen, leitete Schröppel auf die wichtigsten Zahlen über. „Wir haben 2017, das ich letztes Jahr an dieser Stelle als ein goldenes Jahr bezeichnet habe, nochmals übertroffen“, freute sich Schröppel über den noch nie da gewesenen Höchststand an Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 13,3 Millionen Euro.

Bevor sich der Rathauschef bei seinen Mitarbeitern für das vertrauensvolle und loyale Miteinander bedankte, nutzte er die Gelegenheit, auf das Jubiläumsprojekt zu 90 Jahre Bergwaldtheater hinzuweisen und Interessierte Laien dazu aufzurufen, beim Stück „Der Lebkuchenmann“ mitzuspielen oder anderweitig ihre Fähigkeiten einzubringen.
Nach einer Zugabe von „Velvet Roses“ stand der lockere Austausch der Gäste im Mittelpunkt.
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