Regionale Vernetzung im Bildungsbereich

Leitender Ministerialrat Bernhard Butz hielt anlässlich des fünften Geburtstages der Bildungsregion altmühlfranken die Festrede. (Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen)
 
In den Workshops konnten sich Interessierte über digitale Themen im Bildungsbereich informieren und ihre Ideen einbringen. Hier erklärt Lehrkraft Florian Schenk von der Grundschule Treuchtlingen die Arbeit mit Kindertablets. (Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen)

Unter dem Motto „Wir sind gut – zusammen sind wir besser!“ wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen das fünfjährige Bestehen der Bildungsregion altmühlfranken gefeiert.

Um die Bildungslandschaft in der Region zu stärken und weiterzuentwickeln, entschied sich die Region Altmühlfranken im Jahr 2012 Bildungsregion zu werden. Am 15. November 2013 konnte Landrat Gerhard Wägemann stellvertretend für den Landkreis das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ entgegennehmen.

Fünf Jahre später lud der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu Workshops und einem öffentlichen Festakt ein, um das Jubiläum der Bildungsregion zu feiern. Der Einladung ins Werner-von-Siemens-Gymnasium in Weißenburg folgten rund 100 Gäste. Darunter waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus dem Bildungsbereich, der Politik, Wirtschaft, von Behörden oder der Kirche.

Workshops und Festakt

In sechs Workshops zu digitalen Themen konnten die Teilnehmer am Nachmittag viel über die Bildungslandschaft in Altmühlfranken erfahren und diese mitgestalten. Zur abendlichen Festveranstaltung begrüßte neben Landrat Gerhard Wägemann der Hausherr und Schulleiter Wolfgang Vorliczky. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Nadja Kirchdorfer (Querflöte), Melena Popp (Querflöte) und Johann Becker (Klavier). Alle drei werden ihr Abitur im Fach Musik ablegen.

Als Ehrengast und Festredner kam der Leitende Ministerialrat Bernhard Butz: „Die Bildungsregion altmühlfranken hat als eine der ersten Regionen Bayerns den Impuls des Staatsministeriums aufgegriffen und sich auf den Weg gemacht, Bildungsregion in Bayern zu werden.“

Auch Landrat Gerhard Wägemann war sichtlich stolz: „Wir haben uns nicht auf der verliehenen Plakette ausgeruht, sondern die Bildungsregion immer weiter mit Leben gefüllt.“ Das HSU-Buch für Grundschüler, die zwei Tablet-Klassen in Gunzenhausen oder die Azubi-Werkstatt sind nur einige Beispiele, die aus der Bildungsregion resümieren.

Digitale Bildungsregion als nächster Schritt

Nach den offiziellen Festreden zog die Koordinatorin der Bildungsregion altmühlfranken, Greta Weisenseel, Bilanz der vergangenen fünf Jahre und gab gleichzeitig einen Ausblick auf die nächsten Schritte in der Bildungsregion: Altmühlfranken soll sich zu einer digitalen Bildungsregion weiterentwickeln. Gemeinsam mit regionalen Akteuren aus dem Bildungsbereich soll bis Frühjahr 2019 ein Konzept erarbeitet werden, dass sich dem Megatrend Digitalisierung auf regionaler Ebene widmet. Hierfür werden Planungen, Ideen, Maßnahmen oder auch Projekte in den verschiedenen Bildungsbereichen erarbeitet. Ziel der digitalen Bildungsregion ist es, die regionale Bildungslandschaft so zu gestalten, dass sich die jungen Menschen in der digitalisierten Welt gut zurechtfinden. Auch sollen Sie an der Entwicklung des digitalen Zeitalters bestmöglich teilhaben können.

Im Fokus der Bildungsregion stehen vor allem die landkreisweite Vernetzung untereinander und der Austausch von regional vorhandenem Wissen. Dies spiegelte sich nicht nur im Workshop-Angebot wider: Auch nach dem offiziellen Festakt nutzten die Gäste den Ausklang für Austausch und Gespräche.(pm)
 
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