Überall wo wir sind

Filmplakat (Foto: pm)

Film mit Publikumsgesprächam Mittwoch, 14. November, 19 Uhr im Kino-Center-Weißenburg.

Zu einem außergewöhnlichen Filmabend lädt die KEB Weißenburg-Gunzenhausen ein. In Kooperation mit dem Kino-Center-Weißenburg, dem Hospizdienst Altmühlfranken, der Trauerbegleitung des Malteser-Hilfsdienstes e.V. und dem EBW-JAH e.V. wird am Mittwoch, den 14. November, um 19 Uhr im Kino-Center Weißenburg der bei der Berlinale prämierte Film „Überall wo wir sind“ gezeigt. Dabei geht es um das Thema Trauer und die Wertschätzung des Lebens.

Inhalt

Heiko, 29, ein lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit 7 Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, kommt er zum Sterben nach Hause. Aber auch jetzt geben Heiko und vor allem sein Vater Jürgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf und nähren diese täglich. Im Gegensatz dazu versucht seine Mutter Karin ihn auf den kommenden Tod vorzubereiten und ihrem Sohn von ihrer Nahtoderfahrung zu erzählen, findet aber nicht den passenden Moment. Denn Tag und Nacht drängen sich viele liebende Menschen um Heikos Bett, um die letzten Wochen in seiner Nähe zu verbringen, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. Heikos Schwester fühlt sich zunächst von ihm ungeliebt, stürzt sich auf Organisatorisches und findet letztlich seine ganz besondere Nähe, während sein analytisch denkender bester Freund in Heikos Tod im buddhistischen Sinne „so etwas Ähnliches wie ein Geschenk“ zu sehen beginnt.

„Überall wo wir sind“ wurde bei der „Berlinale 2018“ mit dem Kompass-Perspektive-Preis 2018 als bester Film ausgezeichnet.

Diskussionsrunde im Anschluss

Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit Vertretern des Hopizdienstes Altmühlfranken und der Trauerarbeit des Malteser-Hilfsdienstes statt. Leider kann die Regisseurin nicht, wie beabsichtig, an dem Abend teilnehmen. Die Regisseurin wollte ursprünglich selbst nach Weißenburg kommen und am anschließenden Publikumsgespräch teilnehmen. Weil sie aber just im November ein Kind erwartet, hat sie ihre Teilnahme doch absagen müssen.(pm)
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