Zeugnisvergabe des freiwilligen Sozialen Schuljahres

Zeugnisse, Rosen, Eisgutscheine und warme Worte gab es für die am Freiwilligen Sozialen Jahr Beteiligten. (Foto: pm)

Schüler zeigten soziales und diakonisches Engagement im Ehrenamt.

An der Realschule Weißenburg wurden die Zeugnisse für das „Freiwillige Soziale Schuljahr“ vergeben. Das Projekt wurde im Schuljahr 2017/18 bereits zum 11. Mal in Zusammenarbeit von Realschule, Religionslehrerin Ursula Kolb-Steil und dem Diakonischen Werk durchgeführt.

Das FSSJ bietet Schülern der 9. Jahrgangsstufe die Chance, sich ein Jahr lang sozial zu engagieren und dabei Verantwortung zu übernehmen. In der Regel helfen die Teilnehmenden zwei Stunden wöchentlich ehrenamtlich in einer sozialen Einrichtung, wie beispielsweise im Kindergarten, Krankenhaus oder Seniorenheim oder Sportvereinen. Die Eltern- und Jugendberatung des Diakonischen Werkes Weißenburg-Gunzenhausen übernimmt dabei die Organisation des Projekts und sorgt dafür, dass jede Schülerin und jeder Schüler während der Einsatzzeit einen Ansprechpartner hat und am Ende auch ein Zeugnis von der Einsatzstelle erhält.

Konrektor Stefan Burzler begrüßte die teilnehmenden Schüler in Vertretung von Schulleiterin Brown-Pfeiffer und sprach diesen Dank und Anerkennung aus. Diakonie-Geschäftsführer Martin Ruffertshöfer führte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Ehrenamtes und des sozialen Engagements mit Beispielen aus. Ob Freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst, Sportvereine oder anderen Organisationen, der Staat bzw. unser Land kann ohne Ehrenamt und Freiwilligkeit nicht das leisten, was wir uns alle an Wertschätzung, Nächstenliebe oder Wunsch an Fürsorge vorstellen. Umso mehr liegt es an jedem Einzelnen, sich in die Gesellschaft einzubringen und diese mit seinen Gaben, der eigenen sozialen Kompetenz und den jeweils verschiedenen Möglichkeiten zu gestalten.

Nachweise helfen bei Bewerbungen

Mit den Nachweisen des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs, insbesondere mit den Zeugnissen der Einsatzstellen, kann bei zukünftigen Ausbildungsstätten und Arbeitgebern das große Engagement, Durchhaltevermögen und die soziale Kompetenz der Teilnehmenden belegt werden. Dies ist oftmals ein wichtiger Vorteil bei der Personalauswahl.

Pfarrerin Ursula Kolb-Steil sowie Elternbeiratsvorsitzender Stefan Balz bedankten sich ebenfalls bei den Schülern für ihre große Einsatzbereitschaft. Kein einziger hat seinen Einsatz abgebrochen und die Rückmeldungen der Einsatzstellen fielen durchweg sehr positiv aus. An dieser Stelle stellt Ruffertshöfer heraus, dass großer Dank auch Ursula Kolb-Steil für die ehrenamtliche Begleitung und ihr großes Engagement für das Freiwillige Soziale Schuljahr gebührt, welches auch sie von Beginn an und jedes Schuljahr wieder neu begleitet. Ebenso ist Doris Gsänger von der Eltern und Jugendberatung der Diakonie zu loben, welche äußerst zuverlässig dafür sorgt, dass alles an Verwaltung und Organisation pünktlich und zuverlässig funktioniert.

Dankesworte, Rosen und Eisgutscheine

Die Zeugnisse für das Freiwillige Soziale Schuljahr wurden von Martin Ruffertshöfer übergeben, Herr Burzler und Ursula Kolb-Steil beglückwünschten die Schülerinnen ebenfalls und dankten mit einer Rose. Außerdem erhielten die Schüler vom Elternbeirat einen Gutscheinfür die Eisdiele als Dank für Ihr Engagement im sozialen Bereich.

Besonders ist zu erwähnen, dass manche Teilnehmerinnen sich nun entschlossen haben, den Beruf der Gesundheitspflegerin (Krankenschwester) oder Erzieherin wählen zu wollen.

Auch 2018 wieder ein FSSJ

Das Projekt soll auch im nächsten Schuljahr wieder durchgeführt werden. Viele Einsatzstellen freuen sich bereits auf die tatkräftige Unterstützung der Realschüler. (pm)
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