Wissenswertes rund um den Führerschein & Führerscheinprüfung Geheimtipps

 

Zu Beginn des Führerscheins finden theoretische Lerneinheiten als 14 Doppelstunden zu jeweils 90 Minuten statt. Für praktische Übungseinheiten sind insgesamt 12 Sonderfahrten zu jeweils 45 Minuten festgelegt. Diese bestehen aus 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten sowie aus 3 Nachtfahrten. Im Durchschnitt treten Fahrschüler in Summe nach rund 30 bis 35 Fahrstunden zur praktischen Prüfung an. Wann genau ein Fahrschüler zur Fahrprüfung zugelassen wird, obliegt dem Fahrlehrer.

Die Kosten für einen Führerschein betragen rund 1.800 Euro:

  • 30 Euro für Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passfoto
  • 45 Euro für Ersterteilung einer Fahrerlaubnis inklusive Gebühren und Kosten für die Führerscheinerstellung
  • 1.500 Euro für theoretische und praktische Übungseinheiten
  • 150 Euro für Prüfungsgebühren (35 Euro Theorie, 110 Euro Praxis)

Die tatsächlichen Kosten für eine Fahrstunde können je nach Gebiet und besuchter Fahrschule Berlin variieren. Für Übungsfahrten zu jeweils 45 Minuten werden zwischen 20 und 40 Euro verrechnet, für Pflichtfahrten hingegen zwischen 30 und 50 Euro. Ein Kostenvergleich ist in jedem Fall ratsam.

Grundsätzlich ist bei Bedarf auch ein Wechsel der Fahrschule möglich. Oftmals ist jedoch bereits der Tausch des Fahrlehrers oder ein klärendes Gespräch ausreichend. Bei einem Wechsel können alle bereits absolvierten Theorie- und Praxiseinheiten angerechnet werden.

Das Mindestalter für einen Führerschein beträgt 18 Jahre, ein begleitetes Fahren ist bereits ab 17 Jahren möglich. Voraussetzungen für begleitetes Fahren ist eine Aufsichtsperson, welche über 30 Jahre alt ist. Die Begleitperson muss ihren Führerschein der Klasse B seit mehr als 5 Jahren besitzen und darf nicht mehr als 3 Eintragungen über Verkehrsverstöße im Fahreignungsregister vorweisen. Die Bekanntgabe und Eintragung aller Begleitpersonen hat jedenfalls vorab beim Amt zu erfolgen.

Voraussetzungen im Fokus

Weitere Voraussetzungen sind ein Wohnsitz in Deutschland sowie eine körperliche und geistige Fahrtüchtigkeit. Außerdem ist eine Bewilligung des Antrags auf Fahrerlaubnis erforderlich. Dazu zählt die Bescheinigung für den bestandenen Sehtest sowie für den absolvierten Ersthelfer-Kurs. Auch werden ein den biometrischen Anforderungen entsprechendes Passbild und die Einschreibung bei einer Fahrschule vorausgesetzt.

Wird der Antrag auf Fahrerlaubnis gewährt und wurden die theoretischen Lerneinheiten erfolgreich absolviert, ist ein Antritt zur Theorieprüfung bei der Fahrschule möglich. Nach Antragsbewilligung ist die Theorieprüfung innerhalb von 12 Monaten abzulegen. Nach bestandener Theorieprüfung hat die praktische Prüfung innerhalb weiterer 12 Monate zu erfolgen. Die Anmeldung zur Fahrprüfung übernimmt in der Regel die Fahrschule. Bei beiden Prüfungen sind Ausweis und Prüfungsgebühren bereitzuhalten.

Weitere Tipps

In der Regel haftet während einer Fahrstunde der Fahrlehrer bei einem Unfall. Sollte der Fahrschüler jedoch fahrlässig handeln und hätte ein Unfall vermieden werden können, kann dieser mithaftbar gemacht werden.
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