Musikvereinigung steckt mitten im Jubiläumsfieber

    Welden: Holzwinkelsaal |

Am 29. März lud die Musikvereinigung Welden zur 59. Jahreshauptversammlung in den Holzwinkelsaal ein. Nach dem Eröffnungsstück „Abel Tasman“ durch die Marktkapelle begrüßte Vorstand Stefan Weishaupt die anwesenden Versammlungsteilnehmer. Mit dem Choral „In Ewigkeit“ gedachten die Anwesenden den verstorbenen Mitglieder der Musikvereinigung Welden.
Vorstand Stefan Weishaupt erinnerte in seinem Bericht an die Gründungszeit der Musikvereinigung Welden vor 60 Jahren und dankte den anwesenden Gründungsmitgliedern für die Gründung des Vereins. Angefangen vor 60 Jahren mit der Erwachsenenkapelle und knapp 60 Mitgliedern hat der Verein heute 475 Mitglieder in den unterschiedlichsten Gruppierungen Flötenkinder, Musikus, Schülerkapelle, Jugendkapelle, Marktkapelle, Stubenmusik, Zottelmusikanten, Chor LaMusica und den Laugnataler Faschingskrachern. Weiter dankte Weishaupt den Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Verein.

Im nächsten Tagesordnungspunkt erklärte Stefan Weishaupt den Mitgliedern, wie ihre Daten in der in der Datenschutzverordnung der Musikvereinigung verwendet werden.
Der Kassierer Tobias Maikowske erklärte anhand einer Beamerpräsentation graphisch die vielen Zahlen, welche in einem Kalenderjahr bei der Musikvereinigung anfallen.
Die Kassenprüfer Waltraud Pfenning und Katharina Conrad dankten dem Kassierer für seine vorbildliche Arbeit. Die Entlastung der Vorstandschaft war einstimmig.
Seit der Umstellung von DM auf Euro wurde an den Mitgliedsbeiträgen nichts geändert. Um auch weiter den in der Satzung verankerten Aufgaben gerecht zu werden, wurde einstimmig über eine Anpassung des Mitgliederbeitrags abgestimmt.
Der Dirigent der Marktkapelle Ulrich Thanner dankte den Musikern für sein gelungenes erstes Jahr bei der Kapelle und freut sich schon auf die Vorbereitungen zu diversen Auftritten im Jubiläumsjahr.
Anna Kapfer, Dirigentin der Jugendkapelle, freute sich, dass Musikerinnen und Musiker aus der Schülerkapelle ihre D1 Prüfung abgelegt haben und somit die Mitgliederzahl in der Jugendkapelle anstieg.
Für die Jüngsten im Verein berichtete Marieluise Wetzstein, dass trotz des Angebots der Musikschule die Gruppierungen Flötenkinder, Musikus und Schülerkapelle weiter bestehen. Ein neuer Musikus-Kurs wird dieses Jahr wieder angeboten. Dieser ist bereits gut belegt, Plätze sind aber noch frei und man kann sich bei Frau Wetzstein anmelden.
Bevor die Berichte der Ressortleiter an der Reihe waren, spielte die Marktkapelle die Polka „Festfieber“, welche extra für das Jubiläumsjahr vom Komponisten Peter Schad komponiert wurde.
Marktkapellenleiter Michael Saule, Jugendleiter Markus Mengele, Chorsprecherin Heike Weiß-Wiedemann, und Ines Mergler, welche für die Faschingskracher sprach, berichteten vom regen Leben in der Musikvereinigung Welden. Hierzu waren als Höhepunkte zwei Auslandsfahrten der Marktkapelle, Sommerserenade, Chorkonzert, Marktfest, Pfingstserenade, Faschingstreiben, diverse Faschingsveranstaltungen, kirchliche Anlässe, Jahresschlusskonzert sowie das Silvesterspielen zu nennen.
Bei den Neuwahlen stellten sich die Vorstände Stefan Weishaupt und Thomas Saule wieder zur Wahl. Beide wurden von den Mitgliedern bei einer Enthaltung wiedergewählt. Weiter wurden gewählt Schriftführerin Elisabeth Jäckle, Kassierer Tobias Maikowske sowie die Beisitzer, Michael Saule, Markus Mengele, Anna Kapfer, Rupert Rinninger, Marius Rinninger, Jürgen Schreier, Elke Kreissl und Marion Nagy.
Vorstand Weishaupt bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder und dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern der Vorstandschaft für ihre geleisteten Arbeiten.
Klangvoll durch den Holzwinkel heißt es im Jubiläumsjahr der Musikvereinigung
Bereits am 1.6.2019 feiert die Jugendkapelle ihr 50-jähriges Bestehen, was alle recht Stolz macht, mit ihrer Pfingstserenade. Als Gäste werden die Jugendkapelle aus Dinkelscherben, sowie das Jugendblasorchester aus Bautzen zusammen mit der Jubiläumskapelle musizieren. Am Anschluss der Veranstaltung sorgt die Gruppe „The Critics“ für einen rockigen Abschluss des Abends.
Das Jubiläumswochenende wird vom 5.-7. Juli im Industriegebiet bei Holzhandel Meyerle gefeiert. Am Freitagabend wird das Fest mit einem Umzug zur Festhalle und anschließendem Bieranstich eröffnet. Dort steht die Partyband Störzelbacher bereit, die für die richtige Stimmung sorgen wird. Der Samstagnachmittag beginnt mit einer Gewerbeausstellung rund um das Thema Holz. Danach stellt sich bei der Musikerolympiade heraus, welche Musiker sich aus dem Holzwinkel am geschicktesten bei bestimmten Aktivitäten anstellen werden. Im Anschluss folgt ein Alphornkonzert, ehe Peter Schad mit seinen Oberschwäbischen Dorfmusikanten den Höhepunkt des Abends bildet. Dieser hat bekanntlicher weise die Jubiläumspolka „Festfieber“ geschrieben. Der Sonntag beginnt mit einem Weckruf durch die Musikanten, im Anschluss wird in der Festhalle ein Festgottesdienst gefeiert. Am Nachmittag findet die jährliche Holzwinkelserenade statt. Mit der Kapelle Blech und Co endet das Jubiläumswochenende.
Für das Wochenende stehen in Welden kostenlose Shuttlebusse bereit. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.
In ihren Grußworten dankten 2. Bürgermeister Gerhard Groß und 3. Bürgermeister Günther Lewentat für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der Gemeinde.
Am Ende der Veranstaltung ehrte der Verein seine passiven Mitglieder. Vorstand Weishaupt dankte für ihre langjährige Treue zum Verein.
Ein besonderer Dank gilt den Gründungsmitgliedern für ihre Treue zum Verein, denn sie haben den Grundstein zur Gründung der Musikvereinigung Welden e.V. gelegt.
Anlässlich des Jubiläumsjahres wurde Cornelia Loeschke zum neuen Ehrenmitglied der Musikvereinigung Welden ernannt. Sie trat 1972 der Musikvereinigung bei und hat sich in vielfältigster Weise, ob als 2. Vorständin, aktive Musikerin, Küchenchefin oder Schneiderin von Trachten und Faschingskostümen stets für ihren Verein engagiert.
Auf Aufforderung der Mitglieder wurde nochmals die Polka „Festfieber“ gespielt, ehe Vorstand Stefan Weishaupt die Jahreshauptversammlung beendete.
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