"Der selbstgebaute Radio-Detektor"

Wann? 21.01.2018 14:00 Uhr bis 21.01.2018 17:00 Uhr

Wo? Radio- und Telefonmuseum, Fere-Straße 1, 86637 Wertingen DEauf Karte anzeigen
Josef Weber (links ebenfalls ehrenamtlicher Mitarbeiter im Radio- und Telefonmuseum) und Heinz Maxzin (rechts) im "Maxzin-Zimmer".
Wertingen: Radio- und Telefonmuseum | Heinz Maxzin, ehm. Lehrer aus Augsburg und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Radio- und Telefonmuseums Wertingen hat in seiner Jugendzeit die Liebe zu Radios entdeckt. Als Jugendlicher baute er sich einen Radio-Detektor den er in seinem Vortrag „Der selbstgebaute Detektor-Radio“ am 21. 1. 2018 im Radio- und Telefonmuseum Wertingen, Fére-Straße 1, vorstellt. In den 20er und 30 Jahren war der Detektor-Radio zum Selberbauen eine echte Alternative. Er kostete relativ wenig und war für Bastler kein großes Problem. In den späteren Jahren gab es dann Bausätze zum Bau von Radiodetektoren. Maxzin wird diese Zeit lebendig werden lassen und auf die Besonderheiten dieser damals üblichen Geräte genauer eingehen. Heinz Maxzin ist auch Sammler alter Radios und hat dem Wertinger Museum 38 Gräte aus den 30er und 40er Jahren als Dauer-Leihgabe überlassen.
Aus Wikipedia: Detektorempfänger (von lateinisch detegere, deutsch ‚entdecken‘; auch Detektorradio, Diodenempfänger) waren in den Anfangstagen des Rundfunks die einfachsten Geräte zum Empfang von Hörfunksendungen, die zum Beispiel über Kurz-, Mittel- oder Langwelle amplitudenmoduliert ausgestrahlt wurden. Auch kurz nach dem Zweiten Weltkrieg waren solche einfachen Geräte angesichts der schlechten Wirtschaftslage wieder stärker verbreitet. Sogar die Firma Siemens baute festabgestimmte Detektorempfänger, wie den sogenannten „Berlin-Stecker“ zum Empfang eines starken lokalen Radiosenders. Detektorempfänger bestehen nur aus wenigen Bauteilen und können ohne eigene Stromquelle arbeiten, weil der gesamte Strom, der dem angeschlossenen Kopfhörer zugeleitet wird, aus der Energie der vom Sender empfangenen elektromagnetischen Wellen stammt. Die einfache Technik macht ihn auch heute noch zu einem beliebten Objekt für Bastler und für Ausbildungszwecke.
Das Radio- und Telefonmuseum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet – Eintritt frei. In fünf Räumen werden ca. 600 Grammolas, Grammophone, Radiodetektoren, Röhrenradios, Musik – Fernsehtruhen, Tonbänder, drei Musikboxen, und vieles mehr gezeigt.
Im Telefonmuseum (ein eigenen Raum) kann man über 220 Exponate bestaunen - vom Klappenschrank, Autotelefon, Walzentelefon, Micky-Maus-Telefon, bis hin zur Schalt- und Relaistechnik, Münzfernsprecher und und und. Info: www.radiomuseum-wertingen.de
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