Gedächtnis der Stadt und Spiegel der früheren Wertinger Alltagskultur kennen und schätzen gelernt

Die beiden Praktikanten Twain Stolz und Natalie Wipfler zusammen mit Dr. Johannes Mordstein im Archiv der Stadt Wertingen bei der Arbeit.
Wertingen: Stadtarchiv Wertingen | Im August besuchten zwei Praktikanten das Wertinger Stadtarchiv und Heimatmuseum. Für vier Wochen arbeitete Twain Stolz aus Frauenstetten mit, der im 5. Semester Bachelor-Student der Kunst- und Kulturgeschichte in Augsburg ist. Natalie Wipfler aus Nordendorf, im 2. Semester Bachelor-Studentin der Geschichte und Kunst-/Kulturgeschichte im Nebenfach, ebenso an der Uni Augsburg, war eine Woche mit dabei.

Beide absolvierten das Praktikum aus eigenem Interesse, wollten dabei eine lokale kulturelle Institution der Heimat kennen lernen und Einblick in die Museums- und Archivarbeit gewinnen. Dass dies gelang, bestätigen sie unisono. Überrascht waren die Studenten vor allem von der abwechslungsreichen Arbeit in Archiv und Museum, aber auch vom hohen Engagement des ehrenamtlichen Helferkreises. Neben einer ausführlichen Einführung in die Archivarbeit durch Dr. Johannes Mordstein wurde den beiden ein umfangreicher Einblick in die Sammlung des Heimatmuseums ermöglicht. Erfahrungen sammeln konnten sie zudem beim Inventarisieren und bei der Provenienzforschung. Selbst beim Restaurieren durften sie sich unter Anleitung von Restaurator Jakob Huber in der Praxis versuchen.

Abschließend erklärt Twain Stolz nach vier Wochen Praktikum, dass ihm während dieser Zeit bewusst wurde, wie wichtig für die Region das Stadtarchiv als Gedächtnis der Stadt und das Heimatmuseum als Spiegel der früheren Wertinger Alltagskultur seien.
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