Musikschule Wertingen: Kirchenkonzert in „St. Peter und Paul“ Bissingen

Das Vokalensemble Bissingen unter der Leitung von Magdalena Polzer stellte sich bestens artikulierenden und in leuchtenden Klangfarben singenden vor.
Ihre Präsenz zeigte die Musikschule Wertingen zuletzt nicht nur durch Unterrichte für über 100 Instrumentalschüler im Kesseltag, sondern auch beim Konzert in der Pfarrkirche Bissingen.
Viele Klangfarben und Musikstile konnte Pfarrer George P. Vadakkinezhath mit seinen Grußworten und verbindenden Kommentaren bei frischen Temperaturen in seiner Kirche vorstellen. Die Musikschule Wertingen mit Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp, Magdalena Polzer, Karolina Wörle, Manuel Schnell und der Organist Roman Bauer stellten Ensembles und Solisten in einem gelungenen, für den Kirchenraum konzipierten Musikprogramm vor. Das Saxofonensemble „4 Sax“ wurde zum Zwecke der Aufführung anspruchsvoller, moderner Literatur bis zum Sextett erweitert und von Manuel Schnell am Schlagzeug mit Pop-, Jazz- und Marschrhythmen unterstützt. Roman Bauer, der langjährige, erfahrene Bissinger Organist, fand eine ideale Klangfarbe und musikalische Lösung zur Begleitung von „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber, dessen Solopart als Saxofonduo von Elena Mayer (Gremheim) und Manfred-Andreas Lipp in ausdrucksvollen Linien den Kirchenraum erfüllte.
Magdalena Polzer stellte die bestens artikulierenden und in leuchtenden Klangfarben singenden Frauenstimmen ihres vielseitigen Vokalensembles mit Sätzen von Lorenz Maierhofer (Freut euch und singet/Body and Soul/Now at the Name of Jesus/I´ve got a Feeling) und Pasquale Thibaut ( The Rose/Hallelujah) vor und wurde von Katrin Meir am Klavier stilistisch sicher begleitet.

Gemeinsam musizieren

Flauti concertanti (Karolina Wörle) & Blockflöten-Ensemble Bissingen (Magdalena Polzer) folgten der Idee gemeinsam zu musizieren und hatten dadurch ein klangschönes Erfolgserlebnis. Die Aufführung von „La Paix“ und „La Rejouissance“ aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel erstrahlte in meditativer Ruhe und barockem Glanz. Französische Tänze von Michael Praetorius erklangen bestens abgestimmt und Chorcharakter stellte sich bei Musik von Orlando di Lasso (Ecco la nimp´ebraica/Ad altre le voi dare/O occhi, manza mia) durch das Verschmelzen der herrlichen Klangfarben verschiedenster Flöten ein. Die musikalischen Kontraste wurden beglückend in 3 Rendsburger Tänzen von Hans Poser lebendig, denn die beiden Flötenensembles verstanden es vortrefflich die Qualitäten ihrer Mitglieder und der ausgewählten Musik zu nutzen und zu bündeln.
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