Musikschule Wertingen: Wertinger Strukturen sind Vorbildlich!

Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp gehörte zum Kreis der Dozenten beim IBK und wurde nach seinem Vortrag über die Strukturen Wertinger Musikpädagogik von zahlreichen Interessierten Teilnehmern mit Anerkennung und Beifall bedacht.
In seinem Fachvortrag beim IBK (Internationaler Blasmusik Kongess) erläuterte Manfred-Andreas Lipp die Ausbildungsstruktur der Bläser- und Schlagzeugklassen in der Stadtkapelle und Musikschule Wertingen.

Fortbildung, Information und Austausch standen im Fokus des IBK vom 18. bis 21. Januar im Edwin-Scharff-Haus in Neu Ulm. In Workshops, bei Vorträgen, durch Konzerte und integrierten Ausstellungen gab es für die Besucher genügend Möglichkeiten ihren Interessen nachzugehen und den Anspruch ihrer eigenen Arbeit neu zu definieren oder zu bestätigen. Der städtische Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp aus Wertingen gehörte zum erlesenen Kreis von Fachleuten, die in mehr als 40 Vorträgen wichtige Themen aus allen Bereichen bläserischen Musizierens erschöpfend behandelten. Zahlreiche Teilnehmer aus der Zielgruppe Dirigenten, Jugenddirigenten, Jugendleiter, Bläserklassenleiter und Vereinsfunktionäre versammelten sich am Freitag, 19. Januar, 14 Uhr, im Raum „Golden Tulip Zürich“, um sich über die, in vielen Jahren gewachsene, gereifte und erfolgreiche Jugendarbeit von Stadtkapelle und Musikschule Wertingen zu informieren. Manfred-Andreas Lipp begann seine Ausführungen im Jahre 1977, als in Wertingen eine Jugendkapelle gegründet wurde, für die er zunächst Klarinetten- und Saxofonunterricht erteilte. Immer mehr Aufgaben und Verantwortung wurden ihm anvertraut und in der Folge wurde aus diesen kleinen Anfängen sein Hauptberuf als Musikschulleiter, Stadtkapellmeister und in Anerkennung seiner Verdienste die Ernennung zum „Städtischer Musikdirektor“ im Jahr 2000.

Netzwerk für Musikpädagogik

In Zusammenarbeit mit vielen ehrenamtlichen Funktionsträgern und der Stadt Wertingen entstand durch das Engagement von Manfred-Andreas Lipp in Jahrzehnten ein Netzwerk für Musikpädagogik, das zu Kooperationen mit der Musikschule, allgemein bildenden Schulen, Vereinen, Kommunen und Verbänden führte. Musikalischer Breitenarbeit mit einer stabilen, auf Qualität und Kontinuität aufbauenden Basis, folgten ungezählte Erfolgserlebnisse. „Mit unserer Arbeit konnten wir für viele Menschen die Grundlage für eine Leben mit Musik, aber auch für den Musikberuf ermöglichen“ schwärmte Lipp und am Ende gab es Beifall, Dankesworte, Bestätigung und Fragen von Teilnehmern, die sich in ihrer Region mit dem Aufbau von Strukturen nach dem Wertinger Vorbild engagieren.
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