Der KDFB-Frauen pilgern zur Kobelkirche u. unterstützen dabei LEA

von links: Marianne Schweiger Frauenbund Biburg, Sr. Elisabeth Mack LEA, Gisela Dopfer Frauenbund Täfertingen, Gertrud Streit Frauenbund Diedorf, Irene Skarke Bezirksleiterin Altenmünster, Wedigunda Zillner Frauenbund Bärenkeller, LEA, Gertrud Miller Frauenbund Neusäß, Marlene Mohr Frauenbund Diedorf, Heidi Steinlein Frauenbund Horgau.
Westheim: Maria Loreto | Der Bezirk des KDFB im westlichen Landkreis Augsburg u. Zusamtal pilgert zur Kobelkirche und unterstützt dabei LEA in Augsburg-Oberhausen
Über 40 Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes des Bezirks im Landkreis Augsburg und Zusamtal pilgerten unter Leitung von Sibylle Gerbing aus Zusmarshausen am Samstag, 15.09.2018 von Biburg zur Kobelkirche zwischen Westheim und Steppach und wieder zurück. Diesmal war das Thema "Zeit für Gott". In 3 Stationen wurde der Blick auf einen selbst, die vielen Anforderungen in der heutigen Zeit und auf Gott gelenkt.
Weitere Frauen aus Neusäß, Täfertingen, Diedorf und Dinkelscherben stießen von ihren Orten aus zur Kobelkirche.
Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Anton Wagner, mit seiner Predigt, passend zum Thema der Wallfahrerinnen. Unter anderem sagte er: "Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben. Einen besonderen Dank sprach er den Frauen aus, dass sie die Wallfahrt auf den Kobel immer noch pflegen.
Nach dem Gottesdienst konnte Bezirksleiterin Irene Skarke die Dillinger Franziskanerin Sr. Elisabeth Mack begrüßen, die in Augsburg-Oberhausen eine Begegnungsmöglichkeit für Frauen in Not, wenigen Kontakten und teilweise auch ohne festen Wohnsitz geschaffen hat. Sie erzählte, dass Sie vor der Wahl stand entweder jedes mal die Augen zu verschließen wenn Sie die Not beim Vorbeilaufen sah oder etwas dagegen zu unternehmen. Sie hat sich engagiert, ging auf die Straße, sprach Menschen an und hat als Verantwortliche für die Straßenseelsorge festgestellt, dass Frauen in dieser Situation einen besonderen Schutzraum brauchen. Sie rief deshalb einen Treffpunkt ins Leben und begründete LEA.
Hier bekommen die Besucherinnen Frühstück und ein warmes Mittagessen, zubereitet von Ehrenamtlichen. Der Speiseplan orientiert sich meist am Angebot der Augsburger Tafel. Die Räume sind in der Neuhoferstr. 1 in Augsburg bei der Kirche St. Joseph.
Die Möglichkeit, sich zu duschen und ihre Wäsche zu waschen, nehmen die Obdachlosen auch dankbar an. Freilich wäre es unser oberstes Ziel, sie von der Straße wegzubringen, sagt Sr. Elisabeth Mack . Doch so etwas gehe nicht von heute auf morgen, auch wenn der Treffpunkt gut mit Hilfs- und Beratungsorganisationen sowie Unterkünften vernetzt ist.
Der Bezirk des Frauenbundes im westlichen Landkreis und Zusamtal unterstützt die Arbeit von LEA und übergab einen Scheck in Höhe von 2.010,00 EUR.
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