Fulminanter Serenadenabend der Chorgemeinschaft Zusmarshausen mit dem gemischten Chor, dem Ensemble „MixDur“ und dem Männerchor Stadtbergen

Die Aktiven des Gemischten Chores der Chorgemeinschaft (Foto: M. Miller)
 
Der Männergesangverein Stadtbergen (Foto: M. Miller)
Zusmarshausen:
Wie seit vielen Jahren lud die Chorgemeinschaft Zusmarshausen zur Serenade in die Aula der Realschule, wo sie zusammen mit dem Ensemble „MixDur“ sowie dem Männerchor aus Stadtbergen Chorgesang von heute präsentierte.
Elisabeth Thumann, Vorsitzende der Chorgemeinschaft Zusmarshausen, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Anwesenden, und gab gleich zu Beginn ihrer Freude darüber Ausdruck, dass es gelungen ist, die drei Chöre für ein gemeinsames Konzert zu gewinnen.
Mit stimmungsvollen Volksliedern, italienischem Liedgut, bekannten Opernmelodien bis hin zu afrikani-schem Gesang in Originalsprache gestalteten die verschiedenen Chöre unter der Leitung von Johann Ma-yer einen bunt gemischten Serenadenabend, bei dem alle Akteure stimmlich eindrucksvoll überzeugten.
Die Moderation für das sehr breit gefächert Repertoire übernahm, wie seit vielen Jahren, mit Witz, Charme und Insiderwissen Frau Barbara Unverdorben.
Mit dem schwungvollen Appell „Lass die Sonne in dein Herz“ eröffnete die Chorgemeinschaft das Konzert und zeigte bei „Heast es net“ von Hubert von Goisern, dass sie auch die Kunst des Jodelns beherrscht. Die spürbare Fröhlichkeit am Gesang drückte sich insbesondere bei „Warum sollten wir nicht froh sein“ aus. Sehr beeindruckt war das Publikum von einem Medley afrikanischer Lieder, zusammengestellt vom Dirigenten Johann Mayer. Hier gelang es dem Chor, die den afrikanischen Liedern innewohnende Ge-fühlswelt anschaulich zu interpretieren, den spirituellen Charakter zu betonen und damit die Begeisterung auf das Publikum zu übertragen.

Stimmgewaltiger Männerchor
Der ganz in Schwarz gekleidete Männerchor, wiederum unter der Leitung von Johann Mayer, brachte ei-nen bunten Strauß bekannter Melodien mit. Mit klarer stimmlicher Überzeugungskraft machten die Män-nerstimmen deutlich: „Veronika, der Lenz ist da“, um dann jedoch im folgenden italienischen Liebeslied „Pokare kare ane“ zu beweisen, dass sie auch die leisen, innig gestalteten Töne beherrschen. Besondere Heiterkeit löste das venezianische Volkslied „Der Hahn von Onkel Giacometo“ aus. Das Leben des stolzen Tieres endete leider im Suppentopf. Der Chor widmete zum Abschluss den Zuhörern ein musikalisches Ständchen von Franz Schubert, wobei Corinna Grassl-Roth als Solistin durch ihren klangreinen Sopran hervorstach.
Nach der Pause trug das Vokalensemble MixDur mit viel Schwung, frischem Rhythmus und bewegender Energie unter anderem Herbert Grönemeyers „Mambo“ oder das „Vogellied“ vor, um schließlich einen Querschnitt der bekanntesten Melodien aus „Carmen“ zu intonieren und einen Ausflug zu „Il Carnevale di Venezia“ zu unternehmen.
Eine Gänsehaut löste beim Publikum das Finale dieses Serenadenabends aus, als alle drei Chöre gemein-sam das Lied des Gefangenenchores aus Verdis Oper Nabucco, am Klavier begleitet von Dr. Reinhold Krug, sangen. Auch bei der Zugabe "Bènia calastoria" (Das Tal in den Bergen) von Bepi de Marzi beein-druckte die gebündelte Stimmgewalt das begeisterte Publikum sichtlich, das sich mit langanhaltendem Bei-fall für den gelungenen Serenadenabend bei den Sängern bedankte.
(M. Miller, W. Weller)

Neue Sängerinnen - und vor allem Sänger - sind im Chor jederzeit willkommen. Wir begrüßen Sie recht herzlich zu einer Schnupperstunde: Ab 17.6. immer montags um 20:00 Uhr im Haus Hildegundis, neben der Pfarrkirche in Zusmarshausen.
Kontakt: Elisabeth Thumann, Tel: 08291/790059
Weitere Informationen unter www.chorgemeinschaft zusmarshausen.de.
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