Konzert mit MixDur am Ostermontag

Trotz Sonnenschein und warmen Temperaturen waren sehr viele Zuhörer in die Maria Immaculata Kirche gekommen, um das Konzert zu hören. Ein schöneres Geschenk hätten die Fans dem Chor nicht geben können. Bild: Michaela Krämer



Ein Chorkonzert mit Tiefgang


Egal, ob leicht wie ein Frühlingstag oder melancholisch: Alle Erwartungen an das Chorkonzert am Ostermontag in der Maria Immaculata-Kirche wurden erfüllt. Mit frischen Arrangements hatte MixDur für ihre zahlreich erschienenen Zuhörer einen besonders musikalischen Genuss vorbereitet. Und etwas Besonderes ist dieser Chor wirklich: Denn das außergewöhnliche und abwechslungsreiche Repertoire reichte auch diesmal wieder von klassisch christlichen, geistlichen Klängen bis hin zu weltlichen sowie traditionellen, altbekannten Weisen und Volksliedern aus aller Welt. In gewohnt charmanter Manier führte Barbara Unverdorben durchs Programm.

Das Konzert wurde von Hans Mayer an der Orgel sowie Birgit und Wilhelm Stadtner auf den Trompeten mit der „Ouvertüre aus der Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel eröffnet. Den ersten Teil widmete der Chor vor allem den christlichen Liedern. Von Beginn an ließen die Sängerinnen und Sänger ihr Publikum in eine ganz besondere Stimmung eintauchen. Mit dem niederländischen Osterlied „Da heut das Fest von Ostern ist“ und einer tief berührenden Komposition „Ubi Caritas – Wo die Liebe wohnt, da ist Gott“ war die persönliche Note des Chors spürbar.

Es waren vor allem die Lieder „In Christ alone“, das vom Leben, dem Tod und der Auferstehung Christus erzählt, wie auch „All my trials“ oder „Hold back the river“, die jeden Einzelnen berührten. Zwischen bekannten Liedern wie „Gather at the river“ oder „That lonesome road“ begeisterte MixDur mit Lyrik und barocken Liedern, die den Zuhörern ihren Alltag für kurze Zeit vergessen ließen. Und so erfüllten Morton Lauridsens „Dirait-on“, Jakob Handls „Ecce quomodo moritur“ und Mozarts „Piu non si trovano“ sowie Friedrich Händels weltbekanntes „Halleluja“ den Kirchenraum und gleichzeitig die Herzen der Zuhörer. Die gute Akustik hob die schönen Stimmen des Chors hervor – a-cappella-Gesang, wie man ihn besser kaum hören kann.
Nach eineinhalb Stunden hatte der Chor das Publikum endgültig in seinen Bann gezogen.

„La Rejoussissance“ von Georg Friedrich Händel war das letzte Stück, das Hans Mayer auf der Orgel und Birgit und Wilhelm Stadtner auf der Trompete spielten. Zwei Zugaben („Carezze“ und „Amen“) erklatschte sich ein begeistertes Publikum bei Standing Ovations. Einen schöneren Abschluss hätte das Konzert nicht finden können. (Kräm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.