Super Konzert von „MixDur“ bei ausverkauftem Saal

Bericht einer begeisterten Konzertbesucherin:

Samstag, 19.10.2019 ca. 19.30 Uhr. Ich habe es geschafft und meinen Mann, meine 2 Kinder samt meiner Mutter und Schwester eingepackt und alle zum Konzert von MixDur nach Zusmarshausen gebracht. Wir freuen uns alle schon sehr. In der familiären Atmosphäre des Festsaals im Seniorenheim St. Albert sind schon viele Plätze besetzt und bis das Konzert beginnt, wird er voll sein. Die Sängerinnen und Sänger bummeln noch entspannt durch das Publikum und Elisabeth Thumann, 1. Vorsitzende der Chorgemeinschaft tut ihr Bestes, die wichtigen Gäste wie den Bürgermeister oder den Ehrenvorstand zu begrüßen.
Endlich geht es los. Pünktlich um 20 Uhr betreten die Sängerinnen und Sänger die Bühne und begrüßen das Publikum mit „In That Great Gettin‘ up Mornin‘“ einem Traditional Spiritual. Ein toller Start, wobei es ja eher evening heißen müsste wie Barbara Unverdorben kurz darauf in ihrer Begrüßung erwähnt. Sie führt dieses Jahr sehr charmant und informativ durch das Programm. Einen Job, den sie vom Leiter des Ensembles Hans Mayer übernommen hat. Er hat ihn aus „Altersgründen“ abgegeben, wie er schmunzelnd einwirft.
Von Anfang spürt man die Begeisterung der Sänger mit ihrem Leiter Hans Mayer. Das Publikum dankt es von Anfang an mit viel Aufmerksamkeit sowie dem entsprechenden Applaus.
Mit wunderschönen modernen Melodien, wie „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo, „Hold Back The River“, für das Ensemble arrangiert von Hans Mayer und „Little Smile“, bei dem Larissa Stüttem souverän den Solopart übernimmt, geht es weiter. Man kann sich das Lächeln kaum verkneifen bei dem leicht kabarettistisch angehauchten „Carmen forever“ von G. Bizet, bei dem Corinna Grassl-Roth voll in ihrer Solo-Rolle aufgeht.
Weiter geht es mit italienischem Schwung, wenn wundervoll harmonierend vom Karneval in Venedig und toskanischer Zärtlichkeit erzählt wird. Danach werden wir von Franziska Höfele mit ihrem Solo bei „Change The World“ angeregt, uns für eine bessere Welt einzusetzen.
Es folgt der Lieblingsteil meiner Kinder, denn jetzt können sie voller Leidenschaft bei „Roar“ von Katie Perry mitsingen und sich damit für eine Mitgliedschaft in 7 bis 10 Jahren bewerben. Nach „That Lonesome Road“ und „Music“ geht es in die Pause. Die haben sich die Sängerinnen und Sänger redlich verdient!
Frisch gestärkt geht es nach der Pause mit „It’s Raining Again“ weiter und Eva Steinle erklärt in ihrem Solo kraftvoll, sie ist nicht „Ready To Make Nice!“ Mit Frauenpower geht es auch bei „A Sunday Kind Of Love“ weiter. Nachdem die Männer sich nun etwas ausruhen konnten, steigen sie bei „Rock mi“ von VoxxClub wieder voll mit ein. Mit diesem Pflichtstück nimmt „MixDur“ übrigens auch beim Wertungssingen vom Augsburger Sängerkreis am 16.11.2019 teil, wie Frau Unverdorben in ihrer Moderation erwähnt.
Nachdem sich das Ensemble der Liebe wegen, „Viva L‘ Amor“ nach Italien begeben hat, geht es über den Bodensee mit „O Hoamatle“ und der Schweiz nach Mazedonien, „Sto mi e Milo“
Das bekommt mein Sohn, der trotz energisch geschwungener Fahne und Kuhglockengeläut beim „Zäuerli“ nicht mehr mit, da er eingeschlafen ist.
Zur Erklärung: Er ist 8 Jahre alt und mittlerweile ist es 22 Uhr.
Humoristisch wird es nochmal mit Vogelprostitution beim „Vogellied“ der A-Capella Gruppe Maybebop und dem „Mambo“ von Herbert Grönemeyer. Mit „Some Nights“ und „Take Me Home“ der Vocal Group Pentatonix wird dann leider auch schon der Endspurt eingeläutet.
Da das Publikum lautstark eine Zugabe fordert, warnt Hans Mayer im Spaß, er habe noch Programm für weitere 2 Stunden. – Von mir aus sehr gerne!-
Nach dem „Slavko Medley“ und dem Lied über die Lieblingskuh „Mona Mu“ wird vom Fan-club noch „Schau doch net so beys“ gefordert. In dem Gloria Hagenbusch dem Magerwahn und fettreduzierter Nudelsuppe erklärt, was sie von ihnen hält.
Total beseelt von einem großartigen Abend mit wundervoller Musik, Humor und leidenschaftlichen Künstlern tragen wir unseren Sohn zum Auto, die Große schafft es noch selber und fahren nach Hause.
„Nächstes Jahr bleib i aber wach“ brummt mein Sohn noch, was wohl bedeutet das es ihm genauso gut gefallen hat wie mir.
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